Die Top 5 Fragen zum Kartenlegen

Das Kartenlegen ist noch immer eine spannende und auch ein wenig geheimnisvolle Angelegenheit. Wir können uns der Sache annähern, aber wie jedes echte Mysterium behalten die Karten immer ein paar Geheimnisse für sich.

Viele Wahrheiten, Halbwahrheiten und Legenden ranken sich bis heute um den Blick in das »Buch des Schicksals«, wie sie früher genannt wurden.

Hier sind die Top 5 der Fragen rund um das Kartenlegen.

 

1 Wie funktioniert das Kartenlegen? Wie kann es sein, dass diese Bilder auf mein Leben Bezug nehmen? Woher wissen die Karten das?

Es gibt viele Begründungen dafür, wie das Kartenlegen funktioniert. Das kommt auch immer auf die jeweilige Philosophie an. Manche sehen darin das Wirken von spirituellen Helfern, andere sehen Synchronizitäten und das Unterbewusstsein am Werk.

Wenn wir es so neutral wie möglich betrachten, kann man sagen: kein Lebewesen ist eine Insel. Wir sind miteinander verbunden, sozial, emotional und auch auf einer höheren geistigen Ebene.

Selbst Menschen, die nicht an spirituelle Dinge glauben, hatten schon Vorahnungen oder wussten z.B. einfach, dass eine bestimmte Sache klappt oder schiefgeht. Sie wussten nicht warum, aber ihr Gefühl hat ihnen mit 100%iger Sicherheit gesagt, dass es so ausgeht und genau so kam es dann auch.

Die Karten setzen an dieser Stelle an, sie sind so etwas wie Werkzeuge. Manchmal ist unser Bauchgefühl schwach und die Intuition ist von Wünschen, Ängsten oder der Hektik des Alltags überlagert. Viele haben nie gelernt auf diese innere Stimme zu hören. Kurz gesagt: man kommt nicht ran an das, was man eigentlich innerlich schon weiß. An dieser Stelle bauen die Karten eine Brücke, mit ihren Bildern machen sie sichtbar, was bereits in der Luft liegt.

 

2 Welche Fragen werden den Karten gestellt?

Nach landläufiger Meinung lassen sich vor allem unglücklich Verliebte auf der Suche nach einem Hoffnungsschimmer die Karten legen. Natürlich werden die Karten auch in allen Fragen rund um die Liebe befragt, aber das ist bei weitem nicht alles.

Wer die Karten befragt hat dafür so viele Gründe, wie das Leben vielfältig ist. Oft geht es um Entscheidungen, von denen viel abhängt. Genauso oft aber auch um Situationen, in denen eine gewisse Stagnation herrscht, die man auflösen möchte. Die meisten Leute möchten einfach wissen, woran sie sind, was tendenziell auf sie zukommt und was sie tun können, um etwas zu bestärken oder zu verhindern – je nachdem, wie die Vorzeichen stehen.

Viele Menschen, die Verantwortung tragen, befragen die Karten, um mit ihnen einen zusätzlichen Blick auf ihre Pläne zu bekommen und eventuell übersehene Aspekte zu erfahren. Die meisten, die sich die Karten legen lassen, sind nicht besonders schicksalsgläubig. Sie wollen einfach zusätzliche Informationen, die sie in ihre Entscheidungen mit einfließen lassen können.

 

3 Muss man daran glauben, damit es funktioniert?

Das ist nicht notwendig und man muss auch keinem speziellen geistigen Weg folgen, wenn man die Karten befragen möchte. Menschen mit und ohne Religion oder spirituellem Weg befragen die Karten gleichermaßen.

Auch Skeptiker und Atheisten legen Karten. Für sie ist das Kartenlegen natürlich kein Gespräch mit den Göttern oder ein sich-abstimmen mit dem Schicksal. Die meisten sehen eher das Unterbewusstsein als treibende Kraft dahinter. Das Wieso und Warum ist letztendlich völlig nebensächlich. Zum Schluss zählt, dass man treffenden und hilfreichen Rat von den Karten bekommt.

 

4 Was kommt danach? Wie geht man mit den Ergebnissen am besten um?

Das kommt natürlich darauf an, was die Karten gesagt haben. Einfach gesagt ist es so: es gibt Situationen, die völlig frei gestaltbar sind. Dann gibt es Situationen, die man teilweise gestalten kann und teilweise nicht in der Hand hat. Und dann gibt es auch noch Dinge, die tatsächlich Schicksal sind.

In einer normalen Kartenlegung landet man meist im Mittelfeld: manches ist veränderbar, anderes liegt nicht in den eigenen Händen. Bei den veränderbaren Dingen kann man dann ansetzen, um das Beste herauszuholen. Bei den vorbestimmten Dingen ist man entsprechend vorbereitet und kann auch sie so gut wie möglich angehen.

 

5 Kann jeder Kartenlegen lernen?

Bis zu einem gewissen Punkt auf jeden Fall. Wir alle haben unsere natürlichen Begabungen. Man kann das ganz gut mit Mathematik vergleichen, nicht jeder ist ein As in Mathe, aber die Grundrechenarten bekommen so gut wie alle hin.

Übertragen auf das Kartenlegen bedeutet das: die rein technischen Aspekte bekommt jeder hin. Also die Bedeutungen zu lernen und sie auf eine gestellte Frage anzuwenden. Anfangs holpert das noch ein bisschen, aber mit der Zeit wird es immer flüssiger.

Anschließend zeigt sich mit der Zeit und viel Übung, wie weit man kommen wird. Das kann man vorher nicht wissen. Manche sind anfangs nicht besonders begabt, aber mit wachsender Erfahrung macht es plötzlich »klick« und ab dann entwickelt es sich wunderbar. Andere haben anfangs tolle Treffer, kommen irgendwann aber nicht mehr weiter, weil sie ihren Punkt bereits erreicht haben.

Man muss vorher nicht sichtbar intuitiv begabt gewesen sein. Bei vielen Menschen schläft die innere Stimme. Sie wissen gar nicht, was sie eigentlich können und sind selbst ganz erstaunt, wie gut das klappt, wenn sie es probieren.