Guter Rat mit Karten

 

... ist gar nicht so einfach zu finden heutzutage! Die folgenden Gedanken und Hinweise machen es leichter, guten Rat zu bekommen und zeigen auf, was man erwarten kann und wo man vorsichtig werden sollte.

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- Mit oder ohne Katze: ein paar wichtige
Punkte sollte jeder Kartenleger erfüllen. -

 

Gute Berater/innen...

   

  • lassen Ihnen Zeit. Auch für die Entscheidung ob oder wann Sie die Karten befragen wollen und Sie werden zu nichts gedrängt.

  • hören zu, geben Ihnen Raum.

  • erzählen nicht ständig, wie toll sie sind oder beschwören in irgendwelchen Märchen eine unfassbar magische Abstammung in der fünfhundertachtundzwanzigsten Generation. 

  • sprechen auch nicht ständig von "Karma" und "karmischen Verbindungen", sondern bleiben mit ihrer Analyse da, wo wir jetzt alle sind: in diesem Leben, alles andere ist reine Spekulation.

  • haben Sinn für Humor und können auch über sich selbst lachen.

  • wissen, dass sie nicht unfehlbar sind und suggerieren das auch nicht.

  • riskieren (behutsame) Ehrlichkeit, anstatt nach dem Mund zu reden, nur um Sie als zahlende(n) Kund/in einzulullen.

  • (be)werten nicht, was Sie ihnen anvertrauen, sondern wissen das wir alle Menschen sind, die ihre Stärken und eben auch Schwächen haben - und zwar jeder von uns.

  • haben keine Profilneurose und können andere ihr Ding machen lassen.

  • haben klare Linien und Grundsätze für ihre Arbeit, anstatt schwammig für jeden alles sein zu wollen.

  • sind diskret und haben eine Schweigepflicht - an die sie sich auch halten!

  • sorgen für ungestörte Beratungen.

  • beraten nicht zu gesundheitlichen, finanziellen (=Schuldenberatung u.ä.) oder rechtlichen Fragestellungen.

  • fällen keine Entscheidungen für Sie und nehmen Ihnen nicht die Zügel aus der Hand, um Ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten.

  • sind offen für verschiedene Lebensmodelle und versuchen nicht, Ihnen (unterschwellig) die eigene Philosophie aufzudrücken.

  • spielen nicht Ihre beste Freundin. Es muss eine gewisse Grenze geben, wie bei einem Therapeuten, der ebenfalls hilft, aber trotzdem weiß, dass er ein Helfender bei der Arbeit und kein neuer Freund ist. Wenn sich diese Grenze verschiebt, ist es mit der Neutralität und der Sachlichkeit schnell vorbei und das hilft dem Klienten nicht, sondern schadet der Beratungsqualität erheblich.

  • machen eigene Themen nicht zu Ihren Themen. Es gibt Leute, bei denen der Fragenden mehr über die Sorgen und Themen des Beraters erfährt, als zu den eigenen Fragen. Das ist vielleicht beim Kartenlegen mit einer Freundin in Ordnung, aber nicht, wenn es um eine professionelle Dienstleistung geht.

  • nutzen (gratis) Kartenlegungen nicht als Vorwand, um in Wirklichkeit etwas ganz anderes (meist vielfach teureres...) an Sie zu verkaufen.
  • schüren keine Ängste, sondern sehen sich als Helfende, die zusammen mit dem Fragenden nach Lösungen suchen, anstatt auf einem angeblich unabwendbaren Schicksal herum zu reiten.
     
  • arbeiten offen, freundlich und kompetent. Pampige, unfreundliche oder rechthaberische Berater/innen muss sich niemand gefallen lassen. Grundvoraussetzung dieses Berufes ist es nun einmal, seine Karten zu beherrschen und sich ernsthaft und aufrichtig für die Menschen zu interessieren.




 © Kartenabbildung mit freundlicher Genehmigung des Königsfurt-Urania Verlages.