Motherpeace Tarot

Mit den Motherpeace-Karten konnte ich lange Zeit nichts anfangen. Ich kannte sie, aber ich fand sie nicht besonders spannend. Um ehrlich zu sein fand ich sie nicht schön genug für Tarotkarten, da nehme ich kein Blatt vor den Mund. Trotzdem führten mich meine Wege zu diesem Tarot und irgendwann bestellte ich es einfach einmal, was ich bis heute nicht bereut habe.
Sie sprechen die Frauensprache. Es gibt da nämlich ein Phänomen, das fast alle Frauen teilen: sie fühlen sich manchmal nicht ganz richtig. Was oft schlicht daran liegt, dass diese Welt, so wie wir sie kennen, von Männern gemacht wird. Tja, und frau versucht sich dann diesen Schuh anzuziehen und wundert sich, dass es zwickt und zwackt.
Aber nicht nur diese Welt, auch viele Tarotkarten sind unterschwellig so geprägt. Wer dieses manchmal seltsam fremde Gefühl den Karten gegenüber spürt, sollte unbedingt einmal das Motherpeace versuchen, und sei es einfach als Ergänzung. Denn diese Karten gehen tiefer als „schön“ oder „nicht schön“, sie sprechen die weibliche Sprache und das auf eine unglaublich treffende Weise.
Das beste Einsatzgebiet dieser Karten liegt im Bereich Selbsterkenntnisse zu gewinnen z.B. wenn man Fragen hat, wie man in einer Angelegenheit am besten weitermachen soll oder seinen eigenen emotionalen Beweggründen auf die Spur kommen möchte. Fragen wie „Was will ich?“ oder Fragen um die eigenen Gefühle abzuklären sind ideal.
Es sind sehr direkte Karten, man sollte nicht nicht wundern, wenn man sich beim Legen ertappt fühlt, weil sie einem etwas sagen, das man schon erahnte, aber so direkt noch gar nicht hören wollte. Genau das macht die Karten aber so wertvoll und ich empfehle auf jeden Fall, das Begleitbuch von Vicky Noble mit einzubeziehen.
© Kartenabbildung mit freundlicher Genehmigung
des Königsfurt-Urania Verlages.