Rezepte aus den Newslettern

 

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In meinen Newslettern versende ich immer auch kleine Rezepte, Ritualanleitungen oder magische Tipps. Damit sie dort nicht verstauben, nachdem sie versendet wurden, werden sie hier ebenfalls veröffentlicht. Sie sind bunt gemischt und werden alphabetisch geordnet! 

 


 

Beltane, Druidischer Liebeszauber

Dieses kleine Ritual dient der Aktivierung der Liebe in unserem Leben. Oft müssen wir uns selbst erst einmal lieben lernen. Ich weiß, dieser Satz wird gerade in esoterischen Kreisen ständig wiedergekaut, aber das macht ihn nicht weniger wahr.

Der folgende Zauber arbeitet mit einem Apfel, dem keltischen Liebessymbol schlechthin. Dazu benötigen wir 7 Rosen, ich würde sie in einem sanften Rosaton wählen, auch orange ist denkbar, aber rot ist in diesem Fall zu heftig.

Nun schreibt man auf einem rosafarbenen Stück Papier mit blauer Tinte seinen Namen und (je nachdem, wie du dazu stehst)* auch die Namen der Menschen, die dir sehr am Herzen liegen und die du ebenfalls mit Liebe bedenken möchtest. Schneide den Apfel quer in der Mitte durch und lege den Zettel hinein, dann setze den Apfel wieder zusammen und verschnüre ihn mit etwas ungefärbtem Bast, wie ein kleines Päckchen.

Nimm nun die Rosen und kürze sie stark, so dass man ihre Stiele in den Apfel stecken kann und nur noch die Blüten aus dem Apfel heraus schauen. Er wird also gespickt damit. Bringe ihn bei schönem Wetter in die freie Natur, an einen Platz, den du gerne magst und lege ihn dort ab. Wähle dafür unbedingt einen sonnigen Tag, keinen verregneten. Dann lass ihn dort liegen und geh deiner Wege. Nimm am besten einen Platz, an dem du nicht jeden Tag vorbei kommst, damit der Apfel verschwunden ist, wenn du das nächste Mal dort bist.



* Ein paar Worte dazu: ich denke, hier ist die Absicht entscheidend. Genau wie im täglichen Leben. Wenn man einer Freundin eine schöne Karte schickt, um ihr Glück zu wünschen, dann würde auch niemand sagen: Um Himmels Willen, das ist ein Übergriff in ihr selbstbestimmtes Seelenleben, das ist Manipulation! Es ist einfach ein lieb gemeinter Wunsch und ich habe noch niemanden erlebt, der sauer wäre, weil ihm jemand Glück wünscht. Sollte es wirklich unpassend sein, wird ihr/sein spirituelles Immunsystem die Sache schon zu händeln wissen, wenn man mit guten Gedanken daran geht, brockt man also niemandem unverhofft etwas ein.

 


 

Baden zu Brighid...

Ich feiere Brighid sehr gerne, es ist nach dem langen Winter eines meiner Lieblingsfeste im Jahreskreis. Das folgende Bad hilft, die Energie des Neuanfangs in den beginnenden Frühling hinein zu tragen.

Du brauchst:

8 kleine, weiße Kerzen oder Teelichte, einen großen Topf, etwa 3 Hände voll Birkenblätter, eine Packung Milch (kann auch abgelaufen sein) und dann noch einen Teelöffel Birkenblätter für den Tee.

Die Birkenblätter etwa 10 Minuten im größten Topf den du hast bei sanfter Hitze köcheln lassen, danach gibst du diesen Sud zusammen mit der Milch ins Badewasser. Nebenbei kochst du dir noch eine Tasse Birkenblätertee (etwa 5 min. ziehen lassen und ca. 1TL Kraut pro Tasse), die du während des Bades trinkst.

Entzünde die Teelichte oder Kerzen und genieße dieses erneuernde Bad! Man kann dabei wunderbar ins Jahr hineinspinnen, sich Ziele setzen oder Ideen ausbrüten.

Oder sich einfach freuen, dass bald der Frühling kommt - wer sagt schon, dass man immer alles "nutzen" muss, manchmal ist Da-Sein viel wertvoller, als schon wieder in der Zukunft zu hängen.

 


 

Johanniskrautöl, Magisches


Ganz klar, rund um die Sommersonnenwende ist der ideale Zeitpunkt um Johanniskraut zu pflücken und zu verarbeiten. Du findest es auf eher kargen Wiesen und oft auch auf Schuttplätzen, überall dort wo die Sonne richtig kräftig scheint und der Boden nicht zu fett ist.

Die genauen Mengen kannst du mit deinem Gefühl abmachen, ich würde 1 handvoll getrocknetes Johanniskraut auf etwa 1/2 Liter Sonnenblumenöl geben und mindestens 2 Wochen ziehen lassen.

Das Öl kann magisch vielseitig verwendet werden, es ist Licht in Pflanzenform. Interessanter Weise ist das Johanniskraut eine der ganz wenigen Pflanzen die in der Volksmagie nie für irgendwelche nicht ganz so lauteren Absichten eingesetzt wurde. Es kennt nur eine Marschrichtung: Negatives auflösen, Licht und Lebenskraft verbreiten!

Wann immer eine Situation "wie verhext" ist oder einen starken, positiven Einfluss braucht wird das Öl sich als wahrer Goldschatz erweisen. Man kann es z.B. auf Kerzen streichen, einen guten Schluck von Gebeten begleitet auf einer Kreuzung opfern oder ein paar Tropfen dem Badewasser hinzufügen. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt!

 


 

Lammas Übung

Am 1.8. ist es soweit: Lammas steht vor der Tür. Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass dieses Fest der Ernte manchmal ein bißchen abfällt im Jahreskreis. Das mag daran liegen, dass wir kaum noch selbst ernten, zumindest in einem landwirtschaftlichen Sinne.

Unsere heutigen „Erntezyklen“ verlaufen wohl eher monatlich, in Form der Gehaltszahlung, bei Selbständigen kommts mal so und mal so – aber einmal im Jahr ganz gezielt ernten? Das ist eher selten.

Als ich klein war und auf dem Dorf wohnte, war den Bauern das alles noch recht bewusst, trotz DDR Planwirtschaft. Man hoffte, dass der Regen noch warten würde, damit die Ernte nicht „ins Wasser fällt“ und schaute auch sonst ganz genau aufs Wetter. Erntefeste waren ein wichtiger Bestandteil der Dorfkultur und zum Erntedankgottesdienst quoll der Altarraum der kleinen Dorfkirche über von den Früchten der Erde, kein Bauer wollte dabei fehlen.

Viele moderne Autoren beziehen das Fest auf eine innere Ernte und ein Einhalten, um nachzudenken. Dagegen ist zu keiner Zeit etwas einzuwenden, allerdings würde ich (zusätzlich) noch eine ganz andere Übung empfehlen. Wenn wir mal ehrlich sind, dann hängt unser Leben ja immer noch an dem, was Mutter Erde unter Einsatz von mehr oder weniger Pestiziden hervorbringt. Egal ob man es abgepackt oder frisch vom Wochenmarkt kauft, als fertige Zubereitung, Tiefkühlmenü oder in der Frittenbude: es ist unsere Nahrung.

Wie wäre es, einmal eine Woche lang (so gut man eben dran denkt) bei jedem Lebensmittel einen kleinen Gedanken an seinen Ursprung zu verwenden, sich vielleicht sogar kleine Notizen zu machen und bei Google oder Wikipedia näheres zur Pflanze, dem Tier oder auch Zusatzstoffen in der Nahrung herauszufinden. Wenn sich Kinder, der Partner oder Freundinnen anstecken lassen, ist das umso aufschlussreicher. Da wird schon ein Frühstück mit Kaffee, Zucker, Milch, Brötchen, Erdbeermarmelade usw. eine kleine Reise um die Welt.

Nichts gegen einen geistigen Zugang zu diesem Fest! Aber eine praktische Übung ist manchmal bewusstseinserweiternder als drei Tage Meditieren...

 


 

Mabon, magische Tipps

Mabon ist ein Fest der Ernte und "ernten" hat nicht nur etwas mit Feldfrüchten zu tun! Erst einmal lohnt eine Meditation: Was ernte ich? Wo ernte ich? Wie ist meine Ernte ausgefallen? Nimm am besten Zettel und Stift, damit du das schwarz auf weiß vor dir siehst.

Betone was du erreicht hast, das was man noch nicht hat erscheint einem aus ungeklärten Gründen oft so viel klarer, dabei wurde schon so vieles erreicht. Halte ich nicht nur bei harten Fakten auf, sondern beziehe auch soziale und emotionale Sachen mit ein, bis dein Blatt prall gefüllt ist.

Mach eine Duftlampe an oder räuchere mit warmen, aromatischen Ölen/Räucherstoffen, wie Tonka, Patchouli, Orange, Weihrauch oder Eichenrinde. Es sollten üppige Düfte sein, wer gerade nichts anderes da hat aber ein schweres Parfum im Bad stehen hat, kann auch dieses verwenden. Räuchere bzw. bedufte den Zettel und lies ihn in der kommenden Woche immer mal wieder durch. Du kannst ihn jederzeit ergänzen, wenn dir noch mehr einfällt.

Nach der Woche nimm eine feuerfeste Unterlage und verbrenne ihn zusammen mit etwas Rosmarin. Sag Dank für alles was du erreichen durftest und verstreue die Asche im Freien. Setze einen schönen Apfel unter eine Eiche und freue dich einfach über das, was ist. Über das was du erreicht hast. Ohne dir gleich Druck zu machen was noch alles kommen müsste, nein, jetzt darf man sich mal in Ruhe freuen was war und was ist!

 

Wann ist Mabon?

Diese Frage wurde mir letztens per Email gesendet und ich möchte sie hiermit beantworten. Es stimmt: manchmal liest man den 21.9., manchmal den 23.9. und wenn man in diesem Jahr in den Kalender schaut, dann werden die meisten das Fest am 26.9. feiern, da ist nämlich Wochenende.

Die wenigsten von uns verfügen über den Luxus, sich eben mal einen Tag frei nehmen zu können und das ist auch gar nicht notwendig. Die meisten Praktiker, die ich kenne, feiern am Wochenende zuvor oder danach - wenn sie nicht in einem Beruf arbeiten, der Wochenenddienste erfordert und das sind ja nicht wenige. Dann muss man noch flexibler sein.

Es gibt übrigens nichts, was dagegen sprechen würde, die Feste flexibel zu feiern. Denn die Feste bezeichnen einen Wechsel der Zeitqualität, aber dieser Wechsel ist nichts, das sich auf einen Tag beschränken würde – eine Vorstellung übrigens, die ganz typisch für unsere Zeit ist: alles berechnen und definieren, anstatt es zu erfühlen, damit es wirklich stimmig wird und überhaupt in das eigene Leben passt.

 

Ein Altar zu Mabon

Um einen schönen Altar, passend zur Jahreszeit zu gestalten, geht man am besten raus ins Grüne und besorgt sich dort, was man braucht: Eicheln, erste Kastanien, gelbe Blätter, ein paar letzte Rosen oder andere Blumen, Weißdornfrüchte usw. Am besten schaut man sich einfach um, was man findet und nimmt von allem nur ein bißchen.

Man kann seine Schätze zu Hause auf einer großen Platte oder einem großen Teller verteilen und in die Mitte eine braune oder goldene Kerze stellen (gut aufpassen, wegen dem Brandschutz). Braune Kerzen bekommt man bereits wieder überall in den Läden, meist mit Zimtduft – wem das zu weihnachtlich ist, der wählt besser andere Kerzen, ansonsten ist jedoch nichts dagegen zu sagen. Zimt ist ein ausgezeichneter Geld-Duft und da die meisten von uns eher Geld als Feldfrüchte für ihre Arbeit ernten, stimmt´s dann auch wieder.

Einen solchen Altar kann man auch wie eine Deko arrangieren, so dass niemand Fragen stellen wird und es eben wie eine Art Herbstgesteck aussieht. Ich habe sowieso manchmal den Verdacht, die ganze weibliche Dekolust hat etwas Magisches an sich...

 


 

Ostara - reinigen - heilen - aktivieren


> Körper:

Jetzt ist eine gute Zeit für reichlich Brennnessel- und Birkenblättertee. Beide Pflanzen bringen den Körper in Schwung und vertreiben den Winter aus den Knochen. Wer zusätzlich entgiften möchte, nimmt noch etwas Löwenzahnwurzel dazu.

Ich würde die Pflanzen nicht mischen, sondern einzeln versuchen und beobachten, wie sie bei einem ganz persönlich wirken. Gerade die Brennnessel allein ist oft das beste Heilmittel gegen Frühjahrsmüdigkeit!



> Seele:

Ich höre öfter einmal in Beratungen den Satz: "Ich könnte schreien." Ja, warum machst du es dann nicht? Klar, in einer Wohnung kann das Probleme geben und in ein Kissen hinein zu schreien hat sicherlich auch nur begrenzt befreiende Wirkung. Warum also nicht einmal in die freie Natur fahren und weit weg von allem Menschlichen einfach mal rauslassen, was sich angestaut hat?

Bei vielen kommt erst einmal gar nichts oder nur sehr leise, bis man schließlich seinem Gefühl nahe kommt und die Stimme nach außen trägt, was einen innen nur vergiften würde.



> Spirituell:

Oft sind es die einfachen, klaren und unverstellten Rituale, die uns am meisten berühren. Wenn man spürt, dass es Zeit wird, sich zu erneuern oder sich einfach einmal etwas Gutes zu tun, legt man Angelikawurzel in etwas Sonnenblumenöl ein. Nach etwa 2 Wochen ist das Öl gut durchgezogen und man kann es nach Bedarf auf eine weiße Kerze auftragen.

Am besten dunkelt man den restlichen Raum etwas ab und meditiert dann, so lange es einem angenehm ist, über dieser Kerze und lässt den Rest von alleine herunter brennen. - Einfach, aber sehr wirkungsvoll!
 


 

Samhainkerze für die Ahnen

Den größten Teil unserer Verwandtschaft kennen wir nicht einmal beim Namen, weder diejenigen, mit denen wir über 108 Ecken verwandt sind, noch diejenigen vor 500 Jahren, ganz zu schweigen von allen, die davor waren. Aber wir tragen trotzdem ihre Informationen, in jeder unserer Zellen. Und das kann man auch ganz zauberhaft einsetzen, um die Ahnen zu ehren.

Nimm eine ganz normale weiße Kerze und salbe sie mit einem Öl, das gut zu Samhain passt. Ich würde Zypresse wählen, aber vielleicht magst du z.B. Patchouli, Vetiver oder Wacholder lieber. Wenn davon nichts im Haus ist, kannst du auch ein üppiges, schweres Parfum verwenden, in der Not muss man manchmal ein bisschen erfinderisch sein.

Wickle dann um die Kerze ein Haar von dir (je nach Länge...), so das es an ihr kleben bleibt. Das Haar ist das Symbol für deine Ahnenlinie. Entzünde die Kerze in einem schönen, ruhigen Moment und danke deinen Ahnen für all das, durch das sie sich hindurch gekämpft haben, damit du heute da sein kannst. Wenn es aktuelle Anliegen gibt, kannst du sie mit ihnen besprechen, aber nicht zu viel und für größere Probleme wähle einen anderen Termin. Das wäre sonst so, als würde man einem Geburtstagskind seine Sorgen erzählen, und das ist kein schöner Stil.

 

Samhain Räucherwerk

Beifuß ist ganz klar die Nummer eins, aber auch Patchouliblätter (wer´s exotisch mag), Wacholderspitzen oder -beeren, ein wenig Myrrhe und Rosmarin (wärmt schön, falls einem die Jenseitigkeit des Festes an einem Punkt zu viel wird) sind eine gute Wahl. Hölzer sind ebenfalls toll, z.B. Zedernholz, Eichenrinde, Sandelholz usw. Sie schaffen eine milde Atmosphäre, die jedoch nicht drückend wird.

 

Samhain Spiegelzauber

Schreibe etwas, das du dir von Herzen wünschst, auf einen schönen Zettel und lass es in der Halloweennacht unter einem Spiegel liegen. Dabei liegt der Spiegel mit der Oberfläche nach unten auf dem Zettel, dessen Schrift zum Spiegel hin zeigt.

Natürlich solltest du vorher über deinen Wunsch nachdenken, er sollte auf keinen Fall dritte Personen einschließen und es sollte kein Egotrip werden, sondern am besten eine Bitte um innere oder äußere Entwicklung in einem Bereich sein.

Und jetzt sage nicht: „Ach was, die Claire ist ja ganz herzig mit ihrer Anleitung, aber ich will trotzdem XYZ / meinen Willen haben.“ Es ist Samhain und es ist ein Spiegel. Du würdest dich wundern, was du -im wahrsten Sinne des Wortes- gespiegelt bekommst, wenn du dich nicht ein bisschen zusammenreißt und lieber mal an langfristige, positive und vor allem nicht-manipulative Entwicklungen denkst.

Denke wirklich an dich, an Dinge die schon lange brach liegen, nach denen dein Herz ruft, auch wenn der Kopf noch nicht genau weiß, wie es was werden soll. Du kennst ja die Kiste mit dem reinen Herzen in den Märchen... Genau darum geht’s beim Wünschen!

 


 

Urlaub, entspannende Hexenrezepte für den Start in selbigen

1) Lege dich mit deiner Katze (Hamster, Meerschwein,...) aufs Bett und lies etwas Schönes. Fortgeschrittene schaffe es sogar ohne Buch! Deine Katze zeigt dir wie das geht.

2) Entspannung gelingt am besten nach Anspannung. Trommle, tanze, fahre Rad, raus in die Natur, baden, stundenlang spazierengehen. Zwischendurch die Liegewiesen in den Parks testen - wenn DU es dir nicht gut gehen lässt, wer wird es sonst tun?

3) Viele Leute mögen Räucherstäbchen im Sommer nicht. Trotzdem muss man auf Düfte nicht verzichten, die Öle von Orange, Weihrauch, Grapefruit oder Litsea Cubeba kosten alle nicht die Welt und können eine wunderbare innere Sommerlandschaft bauen. Gerade wenn Punkt 2) wegen Regens ausfallen muss.

4) Wer nicht runterkommt kann sich pflanzlich helfen lassen. Eine Tasse Tee mit Baldrian oder Damiana entspannt mild. Wer etwas mehr braucht setzt auf Helmkraut um den Übergang von alltäglichem Starkstrom auf gemächliche Niedervolt-Urlaubsspannung sanft zu gestalten, denn erfahrungsgemäß sitzt der erste Krach genau zwischen diesen beiden Ebenen.

5) Ein Carneol als fruchtiger, warmer Begleiter kann, im Urlaub getragen, diese Energie weitertragen ins Jahr hinein. Mitnehmen!

 


 

Walpurgisräucherung


Walpurgis darf es schon etwas erotischer zugehen als zu sonstigen Jahreskreisfesten. Die folgende Räuchermischung sollte sparsam verwendet werden, weil ihre Zutaten sehr kraftvoll und aromatisch sind. Für die Grundmischung benötigst du:

1/3 Damiana
2 cm Vanilleschote, daraus das Mark ausgekratzt und die Schote fein zerhackt
1/3 Jasminblüten
1/3 Guggul (Harz)
auf Wunsch noch einen guten Esslöffel Brennnesselsamen – für extra sexy Energie!

Vermische die Zutaten gut und lagere sie in einem nichtmetallischen Gefäß. Lasse sie mindestens eine Woche vor der Verwendung lang ziehen, damit sich die Aromen gut vermischen. Diese Räucherung kann in ein bereits ausgesuchtes Ritual einbezogen werden oder selbst als Zentrum eines meditativen Rituales dienen.