Morgan Greer Tarot

 



© Illustrations from the Spiral Tarot reproduced by permission of U.S. Games Systems, Inc., Stamford, CT 06902 USA. Copyright ©1998 by U.S. Games Systems, Inc. Further reproduction prohibited. 

 

Dieses Tarotdeck geizt nicht mit üppigen Farben und Formen. Es orientiert sich, wie die Mehrzahl der neueren Tarotdecks, an den Vorlagen von Waite, bezieht aber - und das ist besonders!- auch die Lehren von Paul Foster Case mit ein (s. Bibliothek, Buchtipps Tarot).

Das ergänzt die Karten auf eine sehr schöne Art und Weise in der Symbolik, wie man z.B. bei der Karte des Herrschers gut erkennen kann, der bei Waite frontal dargestellt wird, in diesem Deck aber auf die alte Weise, nämlich seitlich auf einem Kubus sitzend, abgebildet wird.

Wobei man sich davon grundsätzlich nicht verunsichern lassen sollte - die Okkultisten streiten sich seit langen Zeiten um das Tarot und die korrekten Abbildungen auf den Karten, während die ganz normalen Leute damit einfach und erfolgreich Karten legen.

Letztendlich beleuchten die Abbildungen allesamt eine Kraft, die hinter den Bildern liegt und es ist müßig, darüber zu streiten. Wichtig ist, welches Deck zu dir spricht! Mehr dazu erfährst du auch im 1. Teil meines Tarotkurses.

Aber genug der Werbung und zurück zum Deck. Die Karten haben als weitere Besonderheit keinen Rand, wie man es von den meisten Decks kennt. Das verleiht ihnen eine gewisse "Sogwirkung", wenn man meditativ mit ihnen arbeitet. Man fällt förmlich hinein in die Motive, sie sprechen dich unmittelbar an.

Durch ihre märchenhaften Darstellungen sind sie intuitiv leicht zu deuten und auch für Anfänger/innen ausgezeichnet geeignet. Die kräftigen, frischen Farben begeistern mich immer wieder, diese Karten machen das Kartenlegen zu einem optischen Genuss. Wobei das immer eine Sache des persönlichen Geschmacks ist: der eine liebt es bunt, ein anderer bevorzugt eher dezente, pastellige Decks.