Jupiter bis Jahresende

Die Astro-Kolumne nähert sich ihrem Ende. Vielen Dank an alle, die an meiner kleinen Umfrage im letzten Artikel teilgenommen haben!

Ich werde die Ideen noch ein bißchen setzen lassen und weiterspinnen, das alles braucht seine Zeit. Vorher bekommt wie versprochen der Jupiter seinen großen zweiten Auftritt. Als Glücksplanet bestimmt er wo wir wachsen können (greifbar und materiell, aber auch spirituell und geistig).

Seine positiven wie auch spannngsreichen Aspekte werden uns bis zum Ende des Jahres noch ins schwitzen bringten – oder auch beflügeln.

10. September

Jupiter ist rückläufig, eine Zeit der Einkehr und der Reflektion: Was ist für mich Glück? Wirkliches Glück? Wo fühle ich mich glücklich? Heute rollt der Jupiter vom Wassermann zurück in den nüchternen Steinbock. Der glänzende König wirkt etwas overdressed zu Gast beim kargen Eremiten.

Das ist erstmal nicht angenehm, aber unglaublich lehrreich. In dieser Phase fallen die falschen Vorstellungen, die man von sich selbst hat, von einem ab. Unsere Zeit steckt voller Ablenkungen, ständig strömen Bilder von außen auf einen ein, die einem erzählen, wie man glücklich wird – und leicht ist das natürlich nie, das braucht Methode. Die richtige Methode, natürlich und die wird meist gleich mit verkauft.

Darf ich ehrlich sein? Ich kenne mehr Menschen, die von simplen Dingen wie Apfelkuchen backen glücklich werden, als von hochgestochenen Methoden und den neuesten Hypes zur Selbstoptimierung.

Das ist die hohe Kunst des Steinbocks: er reißt die Illusionen herunter wie einen Vorhang und zum Vorschein kommt das wirkliche Selbst.

21. September


Heute stehen Jupiter und Merkur im großen, kraftvollen Trigon. Ein ausgezeichneter Tag für alle beruflichen Fragen, für Verhandlungen, zum schmieden von Plänen, um zu lernen und Neues zu erkunden. Merkur ist die Kommunikation in all ihren Facetten, Jupiter ist das Glück, die Expansion und auch die Spiritualität.

Wenn beide zusammentreffen, öffnen sich Türen, können Probleme sehr viel leichter als zu anderen Zeitpunkten aus der Welt geschafft werden und es herrscht generell so eine Leichtigkeit: alles könnte möglich sein, alles kann passieren.

Solche Tage sind auch großartig, um Intentionen zu setzen oder Rituale zu machen für genau diese Ziele.

1. Oktober

Heute schauen sich Venus und Jupiter im Quadrat schief an. An so einem Tag sollte nichts so heiß gegessen werden, wie es gekocht wird. Eifersucht und Vergleich mit anderen, der Blick über den Tellerrand (das Gras scheint anderswo viel grüner…), all das kann die Stimmung trüben.

Kein guter Tag für größere Ausgaben und auch sonst sollte man behutsam mit sich selbst umgehen. Diese Dinge spielen sich nicht nur auf zwischenmenschlichen Ebenen ab, sondern oft auch in einem selbst. Man vergleicht sich mit anderen, ist unzufrieden, fühlt sich nicht liebenswert genug, nicht schön genug (Venus!) und hadert mit der Welt.

Auch ein ausgewachsener Weltschmerz kann an die Tür klopfen. Was tun? Ich persönlich sage mir in solchen Momenten gerne etwas, wie: Mein Leben ist ein fließender Weg. Alles, von dem ich gerade denke, dass es fest und unabänderlich ist, ist ebenfalls im Fluss. Ist es in fünf Jahren noch wichtig? In hundert Jahren? Was mache ich eigentlich in hundert Jahren…?

OK, die letzte Frage ist mit etwas Humor zu verstehen, aber sie setzt vieles in die richtige Relation: Dieses Leben ist so kurz! Ärger wird sich nicht immer vermeiden lassen, aber wir sollten es uns wenigstens nicht selbst vermiesen.

4. Oktober

Wir hatten dieses Trigon gerade erst am 21. September, Merkur ist fix unterwegs, daher die vielen Aspekte zu ihm. Es gilt alles bereits gesagte, ich möchte noch hinzufügen, dass sich die beiden in Jungfrau bzw. Steinbock befinden, den beiden pragmatischsten Zeichen im Tierkreis.

Jetzt bringt ranklotzen wirklich was, es kommen einem die Ideen, wie man Dinge realistisch umsetzen kann und das funktioniert auch noch!

Wie immer sind positive Aspekte auch wunderbare Zeitpunkte, um Intentionen zu setzen oder Rituale für gute zukünftige Entwicklungen zu machen.

15. Oktober

Der Oktober geht konstruktiv weiter und bleibt es auch. Ein guter Monat, um viel zu bewegen. Heute mit der Sonne im Trigon zu Jupiter. Das hat ein bißchen was von: Wünsch dir was!

Auf der seelischen Ebene geht es hier vor allem um die persönliche Freiheit, darum sich zu entfalten und das zu leben, was man wirklich ist.

Es ist auch eine Phase, in der von außen hilfreiche Impulse kommen. Großzügigkeit ist ein Thema, genauso wie Toleranz, Möglichkeiten und gute Angebote. Da wir alle gleichzeitig durch diese Phase gehen, ist die Energie ansteckend.

Jemand sagt ein liebes Wort, mit dem man nicht gerechnet hat, man geht beschwingt durch den Tag, macht gut gelaunt einem anderen eine Freude und so zieht diese Energie immer weitere Kreise.

18. Oktober

Jupiter wird heute wieder direktläufig. Noch ist er einen Monat im Zeichen Steinbock, aber die Zeit der inneren Einkehr wird abgelöst durch neuen Schwung.

19. Oktober

Heute steht Mars im Trigon zu Jupiter. Bei Mars kann es durchaus stürmisch zugehen, er symbolisiert Konflikte, Durchsetzungskraft, Verdrängung von anderen und ähnliche Themen, bei denen man mit der Faust auf den Tisch haut (oder das Gegenüber).

Durch den guten Jupiter-Einfluss wird das gemildert und in eine konstruktiven Kraft verwandelt. Mars wird zum Düsen-Antrieb der Expansions-Energie von Jupiter. Heute gilt: Think big! Denke groß, plustere dein Selbstvertrauen ruhig ein bißchen auf, an solchen Tagen ist das OK und bringt dich voran.

Was zu anderen Zeiten an peinliche „Tschacka-Philosophien“ erinnert, ist heute genau richtig. Lebe deinen inneren Thor (oder wer auch immer dich aus der kernigen Ecke anspricht) und lass es raus.

1. November

Ja, schon wieder ein Merkur-Jupiter Trigon – also wer´s bis jetzt noch nicht geschafft hat, der nimmt sich heute Zeit für: Verhandlungen, wichtige Gespräche, berufliche Pläne, spirituelle Bewusstseins-Erweiterung, Lernprozesse oder einen schönen, philopsophischen Abend mit jemandem, mit dem man gut reden kann.

Es gilt, was bereits am 21. September und am 4. Oktober gesagt wurde. ;)

15. November


Mit den Quadrat zur Sonne streitet sich Jupiter mit dem Ego. In dieser Konstellation fühlt man sich oft eingeschränkt, man hat nicht die Möglichkeiten, die man gerne hätte. Vielleicht überschätzt man sich auch und die Dinge sind eigentlich ganz in Ordnung, aber man hatte (zu) hochfliegende Pläne und wird jetzt vom Leben zurechtgestutzt.

Wichtig ist in so einer Phase vor allem, dass man sich nicht für den Mittelpunkt der Welt hält, überheblich oder leichtsinnig wird. Gut möglich, dass man jetzt vermehrt Zeitgenossen über den Weg läuft, die genau diese unangenehmen Eigenschaften verkörpern. Tief durchatmen: Nichts währt ewig.

20. November

Jupiter ist im Wassermann zurück! Das ist gleich eine ganz andere Energie. Er genießt die Weite und den Ausblick. Das kann man auch ganz praktisch nutzen und zum Beispiel über den Urlaub im nächsten Jahr nachdenken. Jupiter ist alles, was wächst und gedeiht und im Wassermann kommt diese weltläufige Energie dazu. Ein sehr schöner Mix, der sich auf die unterschiedlichsten Themen anwenden lässt.

Hier ist nicht direkt festgelegt, in welche Richtung es geht, was die Jupiterkraft in viele Richtungen nutzbar macht.

21. November

Das Quadrat von Merkur zu Jupiter ist spannungsreich und es lohnt sich zu fragen: Wo übertreibe ich verbal? Oder benehmen sich die anderen gerade wie Schaumschläger und lassen alles größer erscheinen, als es wirklich ist?

An solchen Tagen kann es zu Konflikten kommen und am besten wägt man die eigenen Worte gut ab. Streithähne und Besserwisser lassen meist nicht lange auf sich warten, am besten geht man gar nicht groß darauf ein und widmet seine Energie sinnvolleren Sachen.

8. Dezember

Das Quadrat zu Merkur gerade war schon etwas unangenehm, das nun folgende Quadrat zum Mars entwickelt aber noch mehr Dynamik. Mars gießt Öl ins Feuer und es kann eine Herausforderung sein, diese Energie konstruktiv zu nutzen.

Am besten macht man das in Form einer Inventur: Wo strenge ich mich zu sehr an? Wo gebe ich zu viel Energie (Mars) in mein Wachstum (Jupiter)? Gibt es da Reibung? Brenne ich irgendwo aus oder verausgabe mich zu sehr?

Tage wie diese lassen solche inneren Konflikte leichter sichtbar werden und das hat zumindest ein Gutes: Was man sieht, das kann man auch bewusst anders gestalten.

11. Dezember

Heute versöhnen sich Merkur und Jupiter wieder im Sextil. Ein guter Tag für berufliche und familiäre Planungen. Jupiter weitet aus, Merkur kommuniziert (im weitesten Sinne). Wer Neues lernen will oder den eigene Horizont erweitern möchte, bekommt jetzt Rückenwind.

20. Dezember

Die Rauhnächte werden mit einem wunderbaren Sextil von Jupiter zur Sonne eingeläutet. Das Bewusstsein wird weit, man geht neue Wege, nimmt sich seine Freiheiten einfach – und es kommt Gutes dabei heraus.

Was gut aussieht ist auch gut! Greife zu und genieße die Energie. Die Sonne ist das Ich: Wo will ich wachsen? Was soll mir gelingen? Welche Möglichkeiten wünsche ich mir?

Rituale, bewusst gesetzte Intentionen und Affirmationen zu den eigenen Möglichkeiten zeigen heute eine besonders gute Wirkung.


Der Newsletter ist zurück

Ihr habt vermutlich schon die neue Newsletter-Anmeldung rechts unten hier auf der Homepage entdeckt. Bald geht es wieder los und Mitte des Monats erscheint der erste neue Newsletter.

Es ist eine ganze Weile her, seit ich einen Newsletter hatte. Früher war das eine umständliche Angelegenheit, man hat sich mit lauter technischen Details rumgeärgert. Das eigentliche Schreiben ist dadurch fast schon in den Hintergrund gerückt.

Dann kamen die sozialen Netzwerke und ich habe nicht mehr groß darüber nachgedacht, wären da nicht hin und wieder eure Nachfragen gewesen: Gibt es noch einen Newsletter? Machst du mal wieder einen? Wie damals, mit aktuellen Neuigkeiten und magischen Tipps?

Und siehe da: die Welt hat sich weitergedreht, vieles ist einfacher geworden und nun steht tatsächlich der Inhalt im Vordergrund und nicht mehr die kratzbürstige Technik.

Wie immer ist der Newsletter kostenfrei, verpflichtet zu nichts und man kann ihn jederzeit abbestellen, wenn man ihn nicht mehr bekommen möchte. Ihr könnt euch ab sofort anmelden und verpasst dann keine Neuigkeiten mehr.


Kurze Pause und zum Kartenlegen

Ich hoffe ihr habt gerade einen zauberhaften Sommer, noch zwei kurze News von mir.

In der Woche vom 16. bis 20. August bin ich nicht erreichbar. Danach ist alles wieder wie gewohnt.

Beim Kartenlegen geht es voraussichtlich ab Mitte November wieder los. Im Moment bin ich noch ausgebucht und im Herbst kommt ein neues Schreibprojekt, so dass sich eine Pause ergibt. Wann es dann genau wieder losgeht, erfahrt ihr natürlich hier auf der Seite.


Venus bis Jahresende

Wie das Bild andeutet, braucht Venus in der zweiten Jahreshälfte gute Nerven. Wir sehen das übliche auf und ab (Anfang September sogar an ein und demselben Tag) und im Dezember gleich zwei direkte Treffen mit dem Dunkelfürsten Pluto. Aber auch eine zauberhafte Begegnung mit Mars und nicht zuletzt ein Heimaturlaub im Zeichen Waage stehen auf dem Programm. Langweilig wird es definitiv nicht!

Noch eine kleine Anmerkung in eigener Sache: Unten im Artikel findet ihr eine kleine Umfrage zur Astro-Kolumne, ich würde mich sehr über eure Zuschriften freuen.

7. Juli

Venus und Saturn schauen sich in der Opposition schief an. Sie steht im gefühlvollen Zeichen Krebs (wie immer siderisch berechnet, also wo die Planeten tatsächlich am Himmel stehen), das dafür bekannt ist, sich ins Schneckenhaus zurückzuziehen, wenn es Konflikte gibt. Der spröde Saturn hingegen hat Oberwasser im Steinbock und stichelt vor sich hin.

Das kann sich im Alltag in Form von Kleingeistigkeit, Geiz, Kontrollverhalten und wenig Selbstwertgefühl niederschlagen. Man zieht sich in sein Schneckenhaus zurück, fühlt sich von rigiden Vorschriften oder spärlichen Möglichkeiten eingeengt. Es kommen auch wieder bessere Zeiten! Nur nicht gleich morgen…

8. Juli

… denn heute kommt gleich noch ein Quadrat zum Uranus hinterher und erhöht das Gefühl von Druck. Einerseits will man rebellieren und sich mit aller Macht entfalten (Uranus im kraftvollen Widder). Andererseits ist man viel zu sensibel und feinfühlig (die zarte Venus ist noch im sanften Krebs). Man fühlt sich zwischen den Extremen hin und her gerissen und daraus entsteht Unzufriedenheit, weil man keine klare Linie reinbekommt.

Manchmal geht eben nicht mehr und man kann es nur als das stehenlassen, was es ist: Schwierig. Dafür winkt eine Woche später eine der großen Sternstunden von Venus in diesem Jahr.

13. Juli

Heute geht Venus in Konjunktion zum Mars, etwas weniger astrologisch formuliert: sie treffen sich am Himmel, direkt Seite an Seite, schöner geht es nicht.

Die kosmischen Liebenden finden zusammen und ich habe für die Praktiker unter euch nachgeschaut: Es ist auch noch zunehmender Mond im kraftvollen Löwen. Wenn du irgendwann in diesem Jahr einen Liebeszauber planst, sollte es heute sein.

Aber auch wenn kein magische Arbeit anliegt ist jetzt eine wunderbare Zeit für die Liebe, um bestehende Beziehungen neu erblühen zu lassen oder neue Beziehungen zu knüpfen.

17. Juli

Venus tritt in den Löwen ein. Hier kann sie strahlen und sich entfalten, das Ich tritt in den Vordergrund. Durchaus in einem positiven Sinne: in der kommenden Zeit spürt man besonders gut, was einem gut tut und was wirklich zu einem gehört. So viele Themen und Trends strömen jeden Tag auf uns ein – ganz besonders in den typischen Venus-Bereichen wie Liebe, Schönheit, Stil, Kleidung, Lebensfreude, Musik, Kunst usw.

Die Venus im Löwen wird selbst-bewusst im wahrsten Sinne des Wortes. Man läuft nicht mehr den falschen Dingen hinterher und lässt sich keine Probleme einreden, die man eigentlich gar nicht hat. Das kann unglaublich befreiend sein.

Ein Beispiel aus dem Alltag: vor einer Weile hatte ich selbst so einen Durchbruch, als ich aufgehört habe meine Haare zu färben. Für manche Frauen ist das Wellness pur, aber für mich hat es sich gewandelt. Sobald ein Teil der Haare in strahlendem Weiß sprießt, scheinen sie extra schnell zu wachsen. Aus der Freude an meinen Experimenten mit Naturhaarfarben wurde die lästige Pflicht alle drei Wochen die Silberlinge von neuem zu verstecken.

Irgendwann wurde mir klar: Da ist nichts, das ich verstecken müsste. Manche Frauen färben bis ins hohe Alter gern, aber das ist nicht mein Ding. Ich verwarf den ollen Glaubenssatz, dass Silberhaar alt machen würde und fand beschwingte Freiheit. Oder wie ich scherzhaft sage: Ich lebe meinen inneren Gandalf jetzt auch nach außen hin.

Um solche Aha-Momente geht es bei der Venus-Löwe-Energie. Man ist wieder ganz bei sich selbst, unverbogen und hat seinen eigenen Kopf. Diese Phase geht bis zum 11. August und ich wünsche euch eine großartige Zeit! Nutzt sie, es gibt noch so viele Stereotype zu überwinden, um die Venus-Energie unverbogen und frei zu leben (das gilt selbstverständlich auch für Männer).

22. Juli

… und da kommen auch schon die Herausforderungen auf dem Weg. Ohne Fleiß kein Preis, aber die Opposition aus Venus und Jupiter kann dazu führen, dass man sich zu viel aufbürdet und besser kleine Schritte geht.

Tritt ruhig ein bißchen auf die Bremse, Rom musste auch nicht an einem Tag erbaut werden. Forciere jetzt nichts in Sachen Liebe, Wohlbefinden, aber auch Finanzen, Beruf oder Besitz. Versuche nichts zu erzwingen oder alles auf eine Karte zu setzen. Keine größeren Spontankäufe, eine langfristigen Entscheidungen!

Wir haben gleich Anfang August eine schöne Konstellation, in der du anstehende Veränderungen umso schneller umsetzen kannst. Nichts überstürzen!

3. August

… und da wären wir auch schon. Venus trifft sich im harmonischen Feuer-Trigon (Löwe-Widder) mit dem veränderungsfreudigen Uranus. Jetzt kannst du alles anpacken, was du verändert sehen willst oder was einen Perspektivwechsel braucht.

Nicht immer müssen wir die Lösung schon kennen, man kann auch darum bitten, dass sie einem gezeigt wird. Dafür ist dieser Zeitraum ebenfalls sehr gut geeignet. Sogar alte Hasen im spirituellen Bereich vergessen das immer wieder: Wir müssen etwas sagen, dann wird uns geholfen. Die »da oben« hängen sich nicht ungefragt in unser Leben rein.

10. August

Heute ist ein guter Tag zum abtauchen. Venus und Neptun schauen sich in der Opposition schief an, die beiden können eigentlich gut miteinander, aber so? Sie im selbstbewussten Löwen, er im gruppenorientierten Wassermann, das kann Konflikte geben.

Im Alltag zum Beispiel wenn man das Gefühl hat die eigene Zeit für schöne Dinge (Venus-Löwe) immer wieder diffusen Ansprüchen anderer (Neptun-Wassermann) opfern zu müssen. Die Krux liegt oft darin, dass diese Dinge Neptun-typisch nicht klar ausgesprochen werden und Venus ist nun auch niemand, der auf den Tisch haut (nichtmal im Löwen, es ist einfach nicht ihr Naturell).

Der beste Tipp: Beobachte es, aber lass es noch stehen. Ab morgen wandelt Venus im Zeichen Jungfrau und das ist nicht unbedingt ihre Wahlheimat, aber es hilft die Dinge zu ordnen.

11. August

Venus wandert in die Jungfrau, jetzt wird sie realistischer und geordneter. Eine gute Zeit, um Beziehungen neu zu sortieren. Jetzt ist auch eine ideale Phase, um das ganze Leben durchzuchecken und mehr Platz und Zeit für die schönen Dinge zu schaffen.

12. August

Venus geht ins harmonische Trigon zum Pluto. Grundsätzlich werden die beiden natürlich nie die dicksten Freunde, aber auch unterschiedliche Kräfte können gut zusammenarbeiten, wenn sie dasselbe Ziel haben.

Venus bringt die Liebe und ein Stück weit auch die Finanzen mit (in der traditionellen Deutung), Pluto den Tiefgang – das passt auch gut zur ordnenden Jungfrau-Energie. Jetzt darf es in die Tiefe gehen, man kann gut innerlich ausloten, was einem am Herzen liegt und was einem nicht gut tut.

Wer z.B. in einer On/Off-Beziehung steckt, findet jetzt leichter einen Ausweg, als zu anderen Zeiten. Auch künstlerische Durchbrüche sind in dieser Konstellation nicht selten. Man könnte sagen: die Schöne und das Biest arbeiten harmonisch zusammen und es entstehen tragfähige und gut geerdete Dinge (immerhin war Pluto auch der Gott der Erde, bei ihm lagen die verborgenen Schätze…).

5. September

Die Venus wandert ins Zeichen Waage und kommt sozusagen wieder zu Hause an (ganz ähnlich wie auch im Zeichen Stier). Hier kann sie sich erholen, hier ist die in ihrem Element. Für die Liebe, das Schöne und die Kunst (auch die Lebenskunst als solche) bedeutet das eine leichtfüßige Phase, in der einem das Leben einen großen Schritt entgegen kommt.

6. September

Dieser Tag könnte eine Achterbahnfahrt der Gefühle werden. Manchmal kommt alles auf einmal und am Vormittag gehen Venus und Pluto ins Quadrat. Gerade haben sie noch wunderbar zusammengearbeitet, doch nun streiten sie sich.

Sie in der vertrauten Waage, er im Steinbock: die starke Schöne und ein spröder Fürst der Finsternis zanken miteinander. Im Alltag erlebt man das zum Beispiel als Streit ums Geld, allgemeiner Druck in Beziehungen und Freundschaften. Man will krampfhaft, dass der andere sich so verhält, wie man es richtig findet (… und ist absolut sicher, dass nur man selbst weiß, was richtig ist). Einfach mal die Zügel locker lassen…

… und auf den Nachmittag warten. Es gibt Tage, an denen sich der Wechsel der Stimmungen fast schon unwirklich anfühlt und dieser Tag dürfte dazugehören. Jetzt wandert Venus nämlich ins Trigon zum großzügigen Jupiter. War da was am Vormittag?

Plötzlich sieht das Leben wieder rosig aus. Man erfährt Gelassenheit, das Blickfeld wird weiter, Lösungen kommen in Sicht. Finanziell und in Sachen Beziehung kommt mehr Leichtigkeit hinein. Solche Aspekte können verwirrend sein, man spürt natürlich noch die Nachwirkungen des Vormittags. Man muss das Leben nehmen, wie es kommt und am besten setzt man seinen inneren Fokus von Anfang an auf den Nachmittag.

17. September

Heute geht Venus ins Quadrat zu Saturn und das sorgt für Spannungen. Manchmal ist es schwierig Saturn und Pluto zu unterscheiden, beide wirken dunkel, aber wo ist der Unterschied in der Energie? Kurz gesagt: Saturn ist spröde, einschränkend und ernüchternd. Pluto ist aktiver in seiner Dunkelheit. Er kümmert sich um die Tiefen und Abgründe, aber auch um das Essenzielle im Leben.

Finanziell und partnerschaftlich kann man sich heute entsprechend eingeschränkt und ernüchtert fühlen. Heute ist kein guter Tag, um die sozialen Netzwerke aufzumachen und sich mit anderen zu vergleichen. Wenn uns Saturn kneift, kann das aber auch hilfreiche Effekte haben. Manchmal lernen wir unsere Lektion leichter, wenn es schwierig wird.

Es ist ein guter Tag, um kritisch auf die eigenen Finanzen zu schauen, die Ausgaben, auch sonst auf jedes Zuviel im Leben. Saturn hilft beim Einschränken, er ist sozusagen die kosmische Marie Kondo (nur nicht so gut drauf). Venus hätte am liebsten von allem ein bißchen zu viel, sie liebt das Üppige, die Schwelgerei. Natürlich kann sie diesen Aspekt nicht ausstehen, aber wir hier unten können tatsächlich etwas durch den Druck lernen, der sich da oben aufbaut.

23. September

Heute ist Mabon und um die Tagundnachtgleichen herum liegen oft Spannungen in der Luft. Venus setzt noch einen drauf und geht in Opposition zum Uranus, der im Widder sozusagen auf Steroiden ist. Uranus ist Umsturz, Rebellion und Action und die Opposition ist wie ein Duell, bei dem sich die Planeten direkt in die Augen schauen.

Im echten Leben kann das bedeuten, dass einem alles eine Nummer zu klein vorkommt. Die eigene Beziehung kann mit den anderen nicht mithalten. Wie durchschnittlich wir doch sind! Schau mal was die anderen alles machen! Ist man Single, flirtet man auf Teufel komm raus oder würde sich am liebsten vergraben.

Das Selbstwertgefühl ist angeknackst, möglicherweise will man in Hau-ruck-Aktionen von heute auf morgen alles neu machen und ist überambitioniert. Immer mit der Ruhe! Wobei es hilfreich sein kann, die Gedanken und Ideen eines solchen verrückten Tages aufzuschreiben. Mit ein bisschen Abstand und vernünftig umgesetzt, lässt sich etwas daraus machen. Nur nicht in der Hitze des Moments, dann schießt man über das Ziel hinaus.

Kann man irgendetwas Gutes mit diesem Aspekt machen? Ja, für Künstler und Kreative kann er ausgesprochen beflügelnd sein. Besonders wenn sie in Bereichen arbeiten, in denen es um Veränderungen geht, in denen Mauern eingerissen werden sollen. Auch hier schadet es aber nicht, die Ideen erst einmal aufzuschreiben und in einem ruhigeren Moment zu sortieren.

29. September

Den durchwachsenen September rettet ein Trigon zu Neptun: Entspannung pur! Mit Neptun kann man die Sorgen des Alltags beiseite lassen, sich in neue Ebenen hineinträumen und den Zauber des Lebens wieder entdecken.

Diese Energie wird oft als wenig lebenspraktisch betrachtet. Das kann man auch anders sehen. Vieles im Leben beginnt mit einem Traum, einer innerlich gefühlten Idee. Wenn Menschen nicht mehr träumen, weil sie nur noch lebenspraktische Dinge machen, fühlen sie sich abgeschnitten und zweifeln irgendwann am Sinn des Ganzen. Jede Energie ist auf ihre Art sinnvoll und hilfreich.

Da sich das Trigon am Abend zusammenfindet, sollte man sich auf jeden Fall einen schönen Abend machen! Die Kraft, die daraus entsteht, kann lange nachwirken und schöne traum-hafte Dinge nach sich ziehen.

1. Oktober

Das Leben ist und bleibt eine Achterbahnfahrt, so sehen es auch die Sterne. Venus geht ins Quadrat zu Jupiter, sie in der harmoniesanften Waage, er im kargen Steinbock (der ihm ohnehin nicht schmeckt mit seiner Betonung auf Verzicht). Das kann man sich so vorstellen: ein ohnehin schon leicht angefressener Jupiter geht auf unsere zarte Venus los.

Im echten Leben wären das Situationen, wie: jemand hat wunderbare, fantasievolle Ideen und irgend so ein Ignorant kommt daher und kräht: Weißt du denn, was das kostet? Da ist die Stimmung gründlich im Eimer.

Mein Tipp für diesen Tag wäre: „Think big!“ ist heute einfach nicht drin. Behalte gute Ideen für dich, es schmerzt, wenn sie zerpflückt werden. Da kommen auch wieder bessere Zeiten und dann kannst du durchstarten. Streiche dir den 28. Oktober (siehe unten) schonmal im Kalender an, dann versöhnen sich die beiden wieder im Sextil.

2. Oktober

Raus aus der Waage und rein in den Skorpion! Jetzt wird Venus von Beyoncé zu Rihanna – um es so zu sagen. Die Energie wird tiefgründiger, sinnlicher und leidenschaftlicher. Eine gute Zeit auch für die Kunst und spirituelle Dinge, die tiefer gehen und unter die Oberfläche blicken.

13. Oktober

Venus geht ins Sextil zu Saturn, das ist ein gewisser Teamspirit, der sich im Alltag z.B. in Form von besseren Absprachen, realistischen Planungen und emotionaler Stabilität zeigt.

Die beiden werden nie die ganz dicken Freunde werden (deshalb habe ich es auch gelb und nicht grün markiert), aber wenn jede Seite etwas beiträgt, kann trotzdem Gutes entstehen. Hier arbeiten Pragmatismus und Nüchternheit mit Liebe und Harmonie zusammen. Das kann in viele Lebensbereiche positiv ausstrahlen. Es ist nicht glamourös, es ist nicht fancy, aber es kann durchaus solide Ergebnisse bringen.

27. Oktober

Heute wird´s haarig, Venus geht ins Quadrat zu Neptun. Das ist mit „so lala“ noch freundlich umschrieben. Das Quadrat bringt Spannungen zwischen die Süße und den Träumer. Beide mögen solche Spannungen überhaupt nicht und neigen dazu ihnen auszuweichen (Venus) oder sich irgendwie aus der Sache raus zu zoomen (Neptun).

Heute gibt es eine starke Tendenz nicht hinzuschauen, es nicht so genau zu nehmen und sich irgendwie zu berauschen, um zu verdrängen (das müssen keine Drogen wie z.B. Alkohol sein, auch soziale Medien, Streaming usw. fallen in diese Kategorie, wenn man sie missbraucht).

Ich denke das Beste an so einem Tag ist ruhige Meditation, ein Spaziergang in der Natur, ein gutes Buch. Heute ist den Dingen nicht ganz zu trauen, was auch bedeutet: morgen sehen sie schon wieder anders aus und zwar eindeutig besser…

28. Oktober

… mit Venus im Sextil zu Jupiter! So ein hin und her, oder? Was gestern noch trüb und schwammig wirkte, kann heute unerwartete Wendungen nehmen. Liebe und Wachstum arbeiten harmonisch zusammen. Sowohl im zwischenmenschlichen Bereich, als auch in Sachen Finanzen, Arbeit, Werte und Spiritualität (auch dafür steht Jupiter) lässt sich heute viel erreichen.

Heute hat man die Ideen, die an anderen Tagen einfach nicht kommen wollen. Man ist großzügig, tolerant und erweitert seinen Horizont. Wirklich der verdiente Ausgleich zur diffusen Spannungslage von gestern.

30. Oktober

Venus wandert weiter in den Schützen und der Schütze liebt die Weite. Eine gute Zeit für Reisen, seien sie geistiger oder realer Natur. Jetzt beflügelt es, in andere Kulturen zu schauen, gute Bücher zu lesen, sich zu informieren. Venus ist nicht nur Liebe, sie ist auch Kunst und Kreativität, die schöpferische Kraft in uns. Schau über den Tellerrand und entdecke die große, weite Welt.

19. November

… das vertieft auch wunderbar Venus im Trigon zu Uranus. Uranus ist ein bißchen zu ruppig für die Venus, deshalb bekommt dieser Tag heute nur gelb und kein grün, aber grundsätzlich ist die Energie hilfreich. Er stürzt gerne um, sie ist unsere innere Muse.

Im Trigon denken beide groß: Was braucht Veränderungen? Welche Themen benötigen einen Frische-Kick? Uranus kann auch mal heftiger werden: Was schmeiße ich lustvoll (Venus) aus meinem Leben und freue mich an der neugewonnen Freiheit?

Andere empfinden das möglicherweise als Unzuverlässigkeit oder rümpfen die Nase über deinen plötzlichen Sinneswandel. Lass dich davon nicht beirren, deine Freiheit ist es wert.

30. November

Gerade (27. Oktober) hingen Venus und Neptun noch zwischen Spannung und Verdrängung, jetzt raffen sie sich wieder auf im Sextil. Fantasie ist ein großes Thema, neue Ideen tauchen wie aus dem Nichts auf. Ein wunderbarer Tag auch für spirituelle Arbeit auf den geistigen Ebenen. Alles ist in ein sanftes Licht getaucht, mühelos können neue Ebenen erreicht werden. Wichtig ist nur, dass man sich dorthin treiben lässt. Verbissenes erreichen-wollen ist nicht das Thema, verspielt und fantasievoll geht´s voran!

8. Dezember

Venus tritt in den Steinbock ein. Oha, der ist für seine klare, geradlinige Energie bekannt. Auf dem kargen Berggipfel ist kein Platz für Schi-schi. Aber Venus ist diejenige, die aus der kleinsten Hütte einen Palast machen kann.

Natürlich wird sie die nüchterne Energie des Steinbocks nie bevorzugen, aber da sie nun schonmal da ist, ergeben sich ordnende, strukturierende und klärende Impulse in Sachen Liebe, Beziehungen und all der Dinge, die das Leben schön machen.

11. Dezember

Heute gibt´s ein größeres Ereignis, Venus trifft sich direkt in der Konjunktion mit Pluto am Himmel. Das hat was von Persephone und Hades (oder eben Proserpina und Pluto).

Es gibt dazu eine uralte Überlieferung: wenn Persephone unten im Reich des Hades ist, macht sie es den Seelen dort frühlingshaft schön und bei uns ist Winter. Im Sommer weilt sie auf der Erde und so lange ist im Hades Winter.

Diese Konjunktion wird oft als Machtkonflikte, Kontrollzwang und allerlei Abgründiges rund um die Liebe gedeutet.

Ich möchte hier tiefer gehen und auf die antiken Überlieferungen zurückkommen, immerhin sind sie unsere die Basis. Ohne Götter(mythen) keine Astrologie. Was wäre, wenn man diese Konjunktion im antiken Sinne nutzt und den Hades schön macht, wie es Persephone tut.

JedeR von uns hat diese inneren Räume der Dunkelheit, wo Schmerz, Scham und Unzulänglichkeitsgefühle wie schlecht gelaunte Drachen lauern. Schicken wir heute also die beherzte, liebevolle Persephone in dieses Reich, damit es nicht im Eis erstarrt, sondern durch sanfte Impulse ein Stück weit schmilzt.

Das kann viele Wege gehen: sich selbst Gutes tun, die Arbeit mit dem inneren Kind, schamanische Rituale, um die Seele zurückzuholen und vieles mehr. In unserer heutigen durchoptimierten Zeit muss das gar nicht so weit gehen. Für manche ist es bereits ein großer Schritt zu sagen: Ich habe diese Schattenwelt – und es ist in Ordnung so, das ist nur menschlich. JedeR steht an einer anderen Stelle. Es geht nicht darum, sich schon wieder zu optimieren. Es geht um Liebe für das, was ist.

19. Dezember

Venus wird rückläufig – das kann nämlich nicht nur der Merkur, bei dem es oft beachtet wird und dem man dann alles mögliche in die Schuhe schiebt. Manche sehen es als verflixte Zeit, andere als gute Zeit zum Billanz ziehen und zur inneren Einkehr. Bis zum 30. Dezember hast du Zeit herauszufinden, wie du es empfindest (ich neige zu letzterem, aber ich bin introvertiertes Pflänzchen, das innere Einkehr zu schätzen weiß – das empfindet wirklich jedeR anders).

25. Dezember

Bitte einfach nochmal zum 11. Dezember schauen. Richtig: durch die Rückläufigkeit wiederholt Venus ihre Konjunktion zu Pluto gleich noch einmal, ausgerechnet an Weihnachten.

Einfach ist das nicht. Wenn die Familie zusammenfindet (… meist nicht ganz so harmonisch, wie in der Werbung beschworen), ist nicht der ideale Zeitpunkt für tiefgründige Seelenarbeit. Hier hilft nur cool bleiben. Nimm dir einen gut erdenden schwarzen Stein. Hämatit, Schörl oder Schungit sind ideal. Trage ihn mit direktem Hautkontakt und falls es Spannungen gibt, ist ein Stoßgebet zu Persephone sicher nicht verkehrt.

Ich will es nicht dramatisieren, aber das ist wirklich keine ideale Konstellation für die Feiertage – besser man ist vorbereitet.

29. Dezember

Immerhin gibt´s zum Jahresausklang das passende Gegengewicht mit der Konjunktion zum Merkur. Was möglicherweise in den Feiertagen hochgespült wurde, kann nun bereinigt und besprochen werden.

Es ist generell eine gute Zeit für einfühlsame und faire Gespräche und liebevolle Kommunikation aller Art (natürlich auch digital). Schreibt noch jemand Briefe? Heute wäre ein ausgezeichneter Tag dafür.

Das betrifft alle Beziehungen, Venus ist nicht nur die Paarbeziehung, das wird oft zu eindimensional betrachtet. Liebe hat viele Gesichter: Eltern und Kinder, Freundschaften, Bekannte, … Da gibt es so vieles, das letztendlich Liebe ist. Wenn Liebe und gute Kommunikation zusammenkommen, können alte Geschichten leicht aufgelöst werden, man findet bessere Wege im Miteinander und die Dinge werden unbeschwerter, einfacher. Wirklich ein schönes Abschluss für dieses Jahr!

Abschließend noch etwas…

Ich möchte nicht an euch vorbeischreiben und wollte daher einfach mal in die Runde fragen. Die Astro-Kolumne läuft nun schon eine Weile und manchmal erreichen mich Fragen, ob ich nicht wieder etwas zur Magie schreiben möchte, zum Kartenlegen oder z.B. zu magischen Pflanzen und all den anderen faszinierenden Dingen in der großen, weiten Welt der Magie.

Ich glaube es ist das Beste, wenn wir das mal ein bißchen zusammentragen. Was wünscht ihr euch? Soll die Astro-Kolumne genau so bleiben? Sollte sie breiter gefasst werden und sich in eine magische Kolumne verwandeln? Welche Themen wünscht ihr euch? Was beschäftigt euch? Wozu würdet ihr gerne mehr lesen?

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen, das geht natürlich auch bequem über das Kontaktformular.

☕️ Weil immer mal Fragen dazu kommen, meine virtuelle Kaffeekasse befindet sich hier: https://paypal.me/hexeclaire ;)

Der nächste Artikel erscheint am 8. September, dann schauen wir uns die zweite Hälfte des Glücksplaneten Jupiter für 2021 an. Was erlebt er in diesem Jahr noch? Wie wird er eingefärbt und was bedeutet das für uns? All diesen Dingen gehen wir auf den Grund.


Meine beiden neuen Kalender

Hier nochmal im Detail eine Vorstellung meiner beiden Kalender: der Immerwährende Hexenkalender und der Hexenkalender für 2022 .

Wo liegen die Unterschiede und wie sind sie gedacht? Grundsätzlich beschäftigt sich der Immerwährende Kalender mit den Jahreskreisfesten und Ritualen für die vier Elemente. Beim Kalender für 2022 sind die Vollmondfeste in den unterschiedlichen Tierkreiszeichen der Fokus für dieses Jahr – im nächsten Jahr gibt es dann ein neues Leit-Thema, lasst euch überraschen.


Ein neues Video zu Göttinnen in alten Stickmustern

Auf Instagram hatte ich in einer Story ein gesticktes Bild gezeigt und es gab ein paar Fragen dazu. Man findet in alten Stickmustern tatsächlich jede Menge stilisierte Göttinnen und andere interessante Motive.

Ein paar Worte dazu an dieser Stelle: Wie ist das Bild aufgebaut? Was ist dargestellt und welchen Bezug hat es? Die traditionelle Volkskunst ist oft vielschichtiger, als man auf den ersten Blick sieht..


Aktuelle Neuigkeiten

Ich bin wieder aus dem Urlaub zurück und bis Mitte/Ende der Woche sollten alle Zuschriften beantwortet sein. Da muss ich um etwas Geduld bitten, in drei Wochen läuft einiges auf.

Beim Kartenlegen sind endlich wieder Anfragen möglich. Da möchte ich mich noch einmal für all das Verständnis in den zurückliegenden schwierigen Monaten bedanken, in denen ich oft um Geduld bitten mußte.

Bei meiner Instagram-Seite gibt es eine kleine Veränderung. Instagram ist »schnell und viel«, bei mir geht es gerade aber mehr in die Tiefe. Ich recherchiere zu alten Traditionen, viele Fäden finden zusammen und ich merke, dass das langfristig eine wunderbare Bereicherung werden kann, vielleicht auch für ein Buch. Da muss man sich konzentrieren und daher teile ich auf Instagram nach wie vor gerne kleine Alltagsmomente in den Stories, poste aber erst einmal keine Bilder mehr. Das zieht zu viel Zeit und Energie, die gerade anderweitig gebraucht werden.

Die Wochenkarten erscheinen ab jetzt nur noch auf YouTube, dafür aber wieder sonntags. Auch das gibt mehr Fokus und für die meisten von euch ist der Sonntag der günstigere Tag, um in Ruhe zu schauen, was die Karten für die neue Woche zu sagen haben. Ab Sonntag (20.6.) geht es wieder los!


Neue Lektionen im Skatkurs

Die letzte Zeit war für uns alle ziemlich turbulent und so musste auch beim Skatkurs das geplante Ende immer wieder ein bißchen verschoben werden.

Zwei Lektionen standen noch aus: die Lektion zur Großen Tafel und die Lektion zum (beruflichen) Kartenlegen für andere. Beide sind gerade fertig geworden und wer seinen bereits begonnenen Kurs abrunden möchte, kann das ab jetzt tun.

Einige haben sich für diese beiden Lektionen in eine Info-Liste eintragen lassen, in den nächsten Tagen werden alle automatisch benachrichtigt. Vielen Dank für eure Geduld!



Jupiter – die erste Hälfte

Oben im Bild sieht man ein Bild des Jupitertempels von Terracina (Italien). Eine kleine Erinnerung daran, dass die Astrologie viel mit den alten Göttern zu tun hat. Auch bei uns, so galt der Gürtel des Orion hierzulande als »Friggas Spinnrocken«, die Milchstraße war »Hel´s Weg«, auf dem die Seelen der Verstorbenen in den Himmel wanderten. Während die Astrologie in der westlichen Welt in eine bestimmte Form gefunden hat, haben die Sterne weltweit betrachtet immer noch ganz unterschiedliche Zuschreibungen…

Aber das nur als kleine philosophische Vorrede, kommen wir zur Sache! Jupiter gilt jeher als Glücksplanet in der westlichen Astrologie. Um genau zu sein ist der das »große Glück«, während Venus als das »kleine Glück« gilt.

In der älteren Astrologie war er vor allem ein Planet der Würde, der Werte und auch spiritueller Themen. Dazu gesellen sich Themen wie Wachstum, Ausdehnung und Zugewinne. Man kann sich Jupiter wie einen König vorstellen: Wo er am Himmel vorbeiläuft, da glänzt das Leben.

Doch wie das immer so ist: selbst ein prächtiger König »funktioniert« nur im richtigen Umfeld glänzend. Befindet er sich in einer kargen Absteige oder hat er Streit mit den anderen, sieht er sich denselben Herausforderungen gegenüber wie alle anderen.

In diesem Artikel schauen wir uns das »große Glück« bis Anfang September an, damit er nicht zu lang wird. Anfang September erscheint dann der zweite Teil bis zum Jahresende.

Auch diesmal habe ich farblich wieder ein Ampelsystem verwendet: Rot bedeutet starke Spannung, Gelb ist süßsauer und bei Grün haben wir kosmischen Rückenwind.

Aktuell

Im Moment befindet sich Jupiter im Zeichen Wassermann (wie immer siderisch berechnet, das bedeutet: wo die Sterne tatsächlich in der Natur am Himmel stehen).

Der Wassermann hat diese wunderbar weitläufige Energie. Er sieht das große Bild, bezieht sich auf Gruppen, kollektive Strömungen und das Gemeinschaftsgefühl.

Auch Jupiter bringt Größe mit und so sind die beiden ziemlich harmonisch. Man interessiert sich für die anderen, es entstehen neue Möglichkeiten zusammenzuhalten. Die Menschen suchen nach Lösungen, denken auch mal unkonventionell und stehen füreinander ein. Das sieht man z.B. an den vielen Bürgerbewegungen weltweit, die für gleiche Rechte oder den Naturschutz eintreten.

Natürlich gibt es kein Licht ohne Schatten. Diese Energie kann auch schonmal ausufern. Dann schießen gute Ansätze über das Ziel hinaus, werden plötzlich eng im Geiste oder abgehoben. So etwas sieht man beispielsweise, wenn Menschen auf einer Friedensdemo aggressiv werden und man sich fragt, wie das den Geist des Friedens beschwören soll.

Klug genutzt kann man in dieser Zeit leichter als sonst Netzwerke knüpfen, sich mit anderen verbinden und neue Lösungen für alte Probleme auf den Weg bringen.

3. Mai

Jupiter und Merkur treffen sich im spannungsreichen Quadrat und da haben wir den Salat auch schon: ein König kann nur strahlen, wenn die Umgebung stimmt. Dieser Aspekt kann dazu führen, dass man verbal über´s Ziel hinausschießt. Man will zu viel und ruiniert damit das eigentlich gut Erreichbare. Große Versprechungen, aber nichts dahinter. Auch Besserwisserei, Großmannstum und Leichtsinn können in diesem Aspekt ihre Blüten treiben.

An solchen Tagen ist es nicht nur wichtig sich selbst zurückzunehmen und die eigenen Worte und Gedanken zu prüfen. Auch was andere erzählen, meinen und wollen sollte mit Vorsicht genossen werden. Meine Oma hatte den schönen Spruch: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ein passendes Motto für diesen Tag!

8. Mai

Nach dem verstolperten Start mit Merkur schlittert die liebliche Venus gleich hinterher und begibt sich ebenfalls ins Quadrat zum Jupiter. Das kann zu Spannungen in der Liebe führen und die wollen ehrlich angeschaut werden. Manche neigen dann zu Übersprungshandlungen, versuchen sich Bestätigung außerhalb der Beziehung zu sichern oder weichen der Sache aus.

Mit Liebe sind übrigens nicht nur Paarbeziehungen gemeint. Jeder Mensch hat Beziehungen zu anderen, die immer von Gefühlen begleitet werden. Heute ist ein guter Tag, um die Emotionen ein wenig beiseite zu schieben und zu schauen: Wo drückt der Schuh? Was sind die ersten Schritte, die ich unternehmen kann, damit sich das ändert?

Bei diesem Aspekt spielt natürlich auch das Thema Geld mit hinein, heute sollte man Impulskäufe vermeiden und besser keine langfristigen, gewichtigen Projekte planen.

21. Mai

… ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es erst im Juni wieder lockerer wird. Nun rasselt auch noch die Sonne ins Quadrat zum Jupiter, aber ich verspreche euch: bis Mitte Juli haben wir es dann erstmal überstanden mit den Spannungen.

Die Sonne ist das Ich in der Astrologie und Jupiter ist das Wachstum. Wenn beide spannungsreich im Quadrat stehen, geraten diese Bereiche in einen Konflikt. Man hat das Gefühl nicht gut genug voran zu kommen. Man wünscht sich mehr Freiheit, mehr Entwicklungsmöglichkeiten, aber ständig kommt irgendwer oder irgendwas und tritt auf die Bremse.

Manchmal geht es auch den umgekehrten Weg: Man denkt, man wäre die oder der Größte. Die anderen haben sowieso keine Ahnung, die sollen mal ganz still sein… Beliebt macht man sich so auf keinen Fall und es endet leicht in allgemeiner Überforderung. Der Happen, der einem vorschwebt, ist eine Nummer zu groß.

Ruhe und Bescheidenheit (in einem positiven Sinne) sind die besten Begleiter in dieser Phase.

4. Juni

Endlich geht es voran. Venus geht ins große, schöne Trigon zum Jupiter: Bitte dick am Kalender anstreichen! Diese Kombination beflügelt die Liebe und Beziehungen aller Art. Auch finanzielle Entwicklungen und alles, was eine große Schippe Glück benötigt, steht jetzt unter einem guten Stern.

Rituale, Intentionen und Affirmationen für Wohlstand, Wachstum, Spiritualität und Liebe werden beflügelt.

Großzügigkeit ist das Thema: anderen, aber auch sich selbst gegenüber. Manchmal können wir erschreckend streng mit uns sein (Stichwort Selbstoptimierung) und übersehen dabei, dass wir ein Mensch sind, der auch von sich selbst Liebe erwarten kann.

20. Juni

Jupiter wird heute rückläufig und bleibt es bis zum 18. Oktober. Das macht nicht nur der freche Merkur (was allgemein mehr Beachtung findet), auch Jupiter geht aus Sicht der Erde ab und an ein paar Schritte zurück. Manche betrachten diese Phasen als »doom and gloom«, wie man im Englischen so schön sagt (Unheil und Finsternis).

Ich sehe das anders, nämlich mit dem Blick der Natur. Wir sehen überall auf der Welt die Folgen von ständigem Fortschritt: ausgebrannte Natur, ausgebrannte Menschen. Ein paar Schritte zurück können sehr heilsam sein und sind in der Natur fest vorgesehen. Alles hat seine Zeit, alles ist im Wandel.

Die Rückläufigkeit ist wie die Reise eines Pilgers, der sich für eine gewisse Zeit aus dem geschäftigen Alltag rausnimmt, um tiefer zu schauen. Gerade Jupiter kann das gut gebrauchen.

Jeder liebt Zuwächse, da müssen wir jetzt keinen Heiligenschein aufsetzen. Aber es gibt auch ein zu viel. Wenn im Körper zu viel wächst, nennt man das Krebs, wenn in einer Wohnung zu viel ist, wird sie zum Messie-Zuhause… Es braucht auch das Los- und Weglassen, wenn wir in Balance bleiben wollen.

Die Rückläufigkeit des Jupiters ist eine Art Prüfstand: Was gehört zu mir und was kann weg? Wovon horte ich zu viel in meinem Leben? Welche Themen beherrschen mich? Ist es angemessen, dass sie so viel Raum bekommen? Was ist mit den zarten Pflänzchen am Rande, wollen die nicht auch mal wieder das Licht meiner Aufmerksamkeit bekommen?

Nutzen wir die Zeit bis in den Herbst hinein also, um die gesunde Balance zum Thema zu machen.

23. Juni

Eine ausgesprochen großzügige und entspannte Konstellation ergibt sich mit der Sonne im Trigon zum Jupiter. Jetzt ist eine ausgezeichnete Zeit für berufliche und finanzielle Pläne, sie gehen deutlich leichter und erfolgreicher von der Hand, als zu anderen Zeiten des Jahres.

Man (er)lebt innere und äußere Größe, wird zuversichtlich und selbstbewusst – weil eben auch wirklich etwas dabei rumkommt. Auch eine sehr gute Zeit für inneres Wachstum. Man erkennt, was einem gut tut und wovon man mehr in seinem Leben haben möchte.

12. Juli

Merkur wandert ins Trigon zum Jupiter, die Glückssträhne geht weiter. Merkur ist die Kommunikation, steht für Verträge, Verhandlungen, Gespräche und jede Form Wissen und Informationen auszutauschen. Er ist außerdem Schutzherr des Handels.

Jupiter gibt Wachstum, aber auch Würde und Werte dazu. Das ist eine wunderbare Mischung, wenn es darum geht zu wachsen – egal ob als Betrieb, als Angestellter oder als Mensch. Man wächst über sich hinaus in dieser Zeit, im besten Sinne dieses Ausdrucks. Man wächst aus Begrenzungen, Verstrickungen oder Unklarheiten – durch die kommunikative und gewitzte Kraft des Merkur.

Auch spirituell ist das eine starke Phase. Gut möglich, dass man hinterher selbst erstaunt ist: Was da plötzlich für Türen aufgegangen sind!

22. Juli

Jupiter und Venus stehen in Opposition. Die bequemste Lage ist das nicht für die beiden. Grundsätzlich verstehen sie sich gut, aber dieser spannungsreiche Aspekt kehrt ihre Schattenseiten hervor. Auch die besten Freude können unausstehlich sein, wenn sie sich auf dem falschen Fuß erwischen.

Typisch für diese Energie ist z.B. dass man die eigene Beziehung mit anderen vergleicht und in irgendeiner Form für nicht »groß« genug befindet. Die anderen scheinen irgendwie alle glücklicher zu sein und was die alles tolles machen… Manchmal kann das so weit gehen, dass man sich anderweitig umschauen möchte.

Um es mit den weisen Worten unserer Großmütter zu sagen: Die anderen kochen auch bloß mit Wasser. Mögliche Konfliktpunkte sollten besser zu einem späteren Zeitpunkt unter die Lupe genommen werden, wenn sich alles beruhigt hat.

Auch finanziell sollte man vorsichtig sein, das ist eine typische Konstellation für Impulskäufe und Ausgaben, die man macht, weil man anderen zeigen will, wie großartig man ist (… und hinterher feststellt, dass das Geld weg ist und die Sache einem selbst gar nicht so viel bedeutet).

Kurz gesagt: Am besten hält man den Ball flach, lässt diese Konstellation durchziehen und freut sich auf bessere Zeiten – ab September… Der Sommer wird nicht immer einfach in Sachen Jupiter-Energie. Krempeln wir also die Ärmel hoch und um noch einen beherzten Spruch meiner Oma zu zitieren: Wir sind doch nicht aus Zucker!

29. Juli

… und schlimmer geht immer! Schwarzer Humor ist sicher nicht verkehrt bei Mars Opposition Jupiter. Mars steht für Power, aber auch für Konflikte und Jupiter bläst das Ganze dann noch so richtig auf.

In dieser Zeit ist es leicht zu denken man wäre der oder die Tollste und sich gleichzeitig zu überfordern, um das auch unter Beweis zu stellen. Manchmal hat man das Gefühl von Egomanen umgeben zu sein.

Wer sich mit dem Tarot befasst, kennt den Eremiten. Diese gelassene, würdevolle Person, die ihre Lampe hochhält, um damit gute Wege auszuleuchten. Sie lässt sich nicht von anderen beeindrucken, sondern geht ruhig und zentriert ihren Weg. Diese Karte ist eine wunderbare Inspiration für diese Phase. Man sollte Streit jetzt wirklich aus dem Weg gehen, das gilt für den gesamten Sommer.

Wenn die himmlischen Herausforderungen der kommenden Zeit einen guten Aspekt haben, dann ist das der Blick auf die eigenen Werte. Man lernt gesunde Disziplin, sich im richtigen Moment zurückzunehmen und klug durch die kleineren oder größeren Verstrickungen des Alltags zu navigieren. In der Theorie der Motivations-Bücher ist das immer leicht – aber wirklich lernt man das nur im echten Leben.

11. August

Im Juli waren sich Jupiter und Merkur noch freundlich zugetan, jetzt begegnen Sie sich in der Opposition. Ganz ähnlich wie bereits bei Venus und Mars (die Sonne kommt auch gleich noch dran, dann sind wir durch) bewirkt diese Konstellation, dass beide Planeten ihre Schattenseiten hervorkramen.

Der Schatten von Größe trifft auf den Schatten von Kommunikation. Praktisch ausgedrückt führt das oft dazu, dass man übertreibt, leichtsinnig wird oder aufgeblasen daherkommt. Es ist einfach zu viel von allem. Man verspricht sich und anderen mehr, als machbar ist. Alles mal eine Nummer kleiner, sollte das Motto sein.

20. August

Damit wären wir auch schon bei der Sonne in Opposition zum Jupiter. Auch hier geht es wieder um die Schattenseiten, diesmal des Ich’s (Sonne) und des Wachstums (Jupiter). Das ist eine Kombination, die ans Eingemachte geht. Wo bin ich überheblich oder leichtsinnig? Übernehme ich mich? Für wen mache ich eigentlich den ganzen Budenzauber?

Das ist ein starker Tag für eine innere Inventur, um sich selbst liebevoll auf den Zahn zu fühlen. Wo plustere ich mich auf? Ist das sinnvoll? Oder sollte ich einfach mal herzhaft über mich lachen und dann ein bißchen mehr entspannen?

Das gilt natürlich auch für alle anderen. Manchmal hat man jetzt das Gefühl, dass der sprichwörtliche Pfau sein Rad schlägt, wohin man auch schaut. Lass dich davon nicht mitreißen, beeindrucken, aber auch nicht ärgern. Manchmal sind eben alle ein bißchen verrückt. Je besser man darüber lachen kann, desto leichter kommt man hindurch.

6. September

Wir haben´s geschafft! Der Rest des Jahres hat auch ein wenig auf und ab, aber so geballt wie in der ersten Hälfte kommt es nicht nochmal. Mit Venus im Trigon zum Jupiter kehrt nun wieder Frieden ein.

Die Venus, das ist die Liebe, die Sinnlichkeit, der Sinn für Kunst und die schönen Dinge im Leben. Im Trigon, der großen, angenehmen Verbindung am Himmel, schafft sie mit Jupiter gemeinsam eine Stimmung von Freiheit, Kreativität, Liebe, Anziehungskraft und Sinnlichkeit.

Auch handfeste Themen wie die Finanzen, Anschaffungen oder materielle Pläne stehen unter einem guten Stern bzw. eben zwei guten Sternen: Venus und Jupiter. Genieße diese Zeit, die auch wie geschaffen ist für Rituale und spirituelle Arbeit in Sachen Liebe, Finanzen, Kunst und Schönem.

Der nächster Artikel beschäftigt sich mit Venus in der zweiten Jahreshälfte und erscheint am 24. Juni.

Jupiters restliches Jahr beleuchten wir ab dem 8. September, wenn dieser Artikel fortgesetzt wird.