Magische Tipps und Wochenkarten

Noch immer befinden wir uns in einer Phase mit vielen Unsicherheiten, in der es schwierig ist zu planen.

Beim Kartenlegen betrifft mich das auch selbst. Dort liegen die Wartezeiten oft zwischen zwei bis vier Wochen im Voraus, aber was wird bis dahin sein? Eine Frage, die nicht nur Eltern umtreibt.

Ich habe mich dazu entschieden erst einmal auszusetzen, damit beim Ausfall der Kinderbetreuung keine Analysen verschoben oder gar abgesagt werden müssen, denn ich denke es wird erst einmal schwieriger werden.

In den allgemeinen Trubel möchte ich einen Ruhepol setzen und lege seit einer Weile auf YouTube und Instagram jede Woche die Wochenkarten.

In einer Umfrage auf Instagram haben sich die meisten gewünscht, dass wir auch das Thema Magie wieder in den Fokus nehmen, so dass ich gerade begonnen habe kleine Videos zur Alltagsmagie zu machen.

Der Brombeerstrauch am Wegesrand, das kleine Kraut da hinten an der Ecke: Was kann man mit ihnen machen? Welche Kraft steckt in ihnen? Unsere Helfer sind überall, direkt in unserer Nähe. Wir sind mit der Erde verbunden – man kann im wörtlichen Sinne nicht verloren gehen, sie ist immer unsere Basis.

Gerade in dieser Zeit, mit all den schwirrenden Nachrichten, wo die Emotionen hochkochen und ein Ausblick schmerzlich vermisst wird, kann es hilfreich sein direkt in der eigenen Umgebung Halt und Unterstützung zu finden. Die Pflanzen, die Steine, Sonne, Mond, die Erde und die ganze Natur als solche geben Halt.

Egal ob du im Häuschen im Grünen lebst oder in einer Plattenbau-Siedlung: Du bist immer auf der Erde. Bei ihr kannst du nie verloren gehen. Ob du sie Mutter Erde, Gaia oder einfach „die Natur“ nennst, ist dabei nebensächlich. Das sind Worte, hier zählt die echte Verbindung. In diesem Sinne werde ich in den kommenden Wochen mit euch zusammen unsere Helfer direkt vor Ort erkunden.


Venus bis Jahresmitte

Beim Blick in die Sterne geht es – ähnlich wie bei den Karten – oft um die Liebe und beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Die Karten sehen konkrete Personen und Gegebenheiten, die in eine Situation hineinspielen. Sie zeigen zudem die allgemeine »Großwetterlage«, in der wir uns befinden.

Die Großwetterlage ist ebenfalls ein Spezialgebiet der Sterne, aber sie können noch etwas anderes, das bei den Karten eher im Hintergrund steht und das ist die Frage nach der Zeit, in der sich etwas abspielt.

In diesem Artikel geht es um die Liebe in diesem Jahr und damit es nicht zu lang wird, habe ich das Thema aufgeteilt. An dieser Stelle geht es um die Planeten-Beziehungen der Venus bis zum Juli. Am 24.6. erscheint dann der Artikel für das restliche Jahr, so dass wir alles auf einen Blick haben.

Um praktisch damit zu arbeiten und die Einflüsse der Venus in deinem Leben konkret zu beobachten, empfehle ich dir Notizen in deinem Planer oder einer Kalender-App o.ä. zu machen. Vor allem die besonders positiven bzw. angespannten Aspekte sollte man dabei im Blick haben.

Damit es übersichtlicher wird, habe ich eine Art Ampelsystem für die einzelnen Daten verwendet: rot markierte Aspekte sind spannungsreich, sie fordern uns heraus zu lernen und über unseren Schatten zu springen. Orange markierte Aspekte sind grundsätzlich positiv. Sie liegen im guten Mittelfeld, sind aber eher lauwarm verglichen mit den grün markierten Aspekten, bei denen die Energie besonders harmonisch ist.

Wie immer sind die Planetenstände siderisch berechnet, das heißt die Planeten stehen dort auch tatsächlich am Nachthimmel (im Gegensatz zur stärker verbreiteten tropischen Berechnung, bei der man alles an einem festgesetzten Frühlingspunkt im Widder orientiert). Für mich als Hexe ist die Natur der Ausgangspunkt in Sachen Astrologie.

Noch zwei Dinge, bevor wir loslegen: die Venus als Planetin der Liebe ist natürlich noch ein bißchen mehr. Du kannst diese Planetenstände in Bezug auf alles lesen, was sich um Lebensfreude, die schönen Künste, Genuss, ein klein wenig Luxus (was auch immer das für dich ist) und alles, was das Leben lebenswert macht, dreht.

Venus ist das Extra im Leben, sie lässt das Leben funkeln und sie hat die wunderbare Zauberkraft es unabhängig von den äußeren Umständen zu tun. Wo Venus ist, kann ein Abendessen mit Butterbroten zum Festmahl werden, einfach weil die Stimmung toll ist und sich alle amüsieren.

Hier noch der abschließende Gedanke: Ich gebe bei allen Aspekten den Tag an, an dem sie exakt werden. Das ist der Höhepunkt der Entwicklung und viele Menschen können die Aspekte bereits ein paar Tage im Vorfeld fühlen und auch ihr Abklingen in den Tagen danach ist noch spürbar. Es geht also eher um kleinere Zeiträume, als um einen einzelnen Tag.

Venus steht aktuell in den Fischen

Sanft, romantisch, subtil und verträumt. Sie ist in diesem Zeichen erhöht, das heißt, sie kann bis zu ihrem Wechsel in den Widder am 10. April besonders viel Kraft in alles einbringen, was sie berührt.

18. März

Venus geht ins freundliche Sextil zum tief- bzw. abgründigen Pluto. Eine gute Zeit, um die Liebe zu vertiefen, um unangenehme und weitreichende Themen zu entschärfen und Neues zu erkunden. Pluto ist selten zu 100% angenehm, aber diese Konstellation holt seine Schokoladenseiten hervor. Das hat was von »die Schöne und das Biest«, hier arbeiten sie Hand in Hand zusammen.

30. März

Noch so ein tiefgründiges Sextil, diesmal zum Saturn. Der Erbsenzähler und das Luxusbienchen machen gemeinsame Sache und das schlägt sich in realistischen Planungen und neuer Stabilität nieder.

Zumal die beiden sehr stark stehen: Venus ist in den Fischen erhöht, Saturn fühlt sich im Steinbock pudelwohl. Die beiden sind voll und ganz in ihrer Kraft, so dass in der Liebe eine gute Zeit für langfristige, stabile Partnerschaften anbricht. Ein guter Zeitpunkt auch für bestehende Partnerschaften, die den nächsten Schritt wagen wollen (wie z.B. zusammenziehen).

Das ist auch eine sehr gute Konstellation für alle, die im kreativen Bereich arbeiten oder in irgendeiner Weise mit Schönheit, Wohlbefinden, Heilung und Feiern zu tun haben.

6. April

Mars ist nicht nur in der Mythologie der liebste Liebhaber der Venus (nicht, dass sie sich je auf einen festgelegt hätte…), auch am Himmel sind die beiden ein schönes Paar, heute zwinkern sie sich im Sextil zu. Venus noch immer in den mystischen Fischen, der Mars im sinnlichen Stier, das hat was!

Eine wunderbare Zeit, um sich zu verlieben (natürlich auch in bereits anwesende Partner, man kann sich immer wieder neu verlieben). Diese Kombination stärkt das Selbstwertgefühl, der Stier-Mars bringt jede Menge gut geerdete Kraft mit ein. Es fällt einem jetzt leichter auf den anderen zuzugehen, weil der eigene Standpunkt sicherer ist.

Ganz nebenbei ist es eine ausgesprochen sinnliche Kombination, hier liegen Frühlingsgefühle in der Luft. Auch für praktische Dinge ist es eine gute Zeit, wer als Paar langfristige finanzielle Ziele in Angriff nehmen will (wie z.B. Hausbau, Kredite, Schulden abbauen, Sparkonten, Anlagen…), bekommt jetzt Rückenwind »von oben«.

10. April

Venus wandert in den Widder. Das gibt ihre eine dynamische Färbung, sie nimmt an Fahrt auf, wird »feuriger«, aber auch ungeduldiger.

12. April

Wir hatten oben das konstruktive Sextil zum Pluto, bei dem Venus und Pluto gemeinsame Sache gemacht haben. Damit ist es jetzt erst einmal vorbei, sie stehen heute im spannungsreichen Quadrat. Pluto stachelt die weniger schönen Seiten der Venus an und diese Schattenseiten zeigen sich z.B. in (verdeckten) Machtkämpfen, Druck, Spannungen und Rechthaberei.

Man will den anderen oder die Situation als solche kontrollieren, dadurch wird die Sichtweise eng und festgefahren. Das kann sich auch auf Singles beziehen, die jetzt möglicherweise den Drang verspüren eine Partnerschaft zu erzwingen.

Der beste Leitsatz für diese Zeit: Ich atme durch und lasse den Dingen ihren Raum.

23. April

Heute ist alles möglich. Venus kuschelt sich in der Konjunktion direkt an Uranus, beide stehen im Widder, das ist jede Menge Energie, die in alle Richtungen losgehen kann. Ein Spiel mit dem Feuer, jetzt rebelliert man, will – und kann – alte Einschränkungen überwinden. Umbrüche und Veränderungen werden greifbar.

Wer diese Energie klug nutzt und nicht über die Stränge schlägt, kann jetzt in kurzer Zeit Veränderungen bewirken, die sonst sehr viel länger dauern würden. Es ist eine Zeit der intensiven Transformation, eine Prise Humor kann da nicht schaden. Wer beherzt und offen in diese Konstellation geht, kann viel erreichen.

25. April

… und dann kommt schon wieder Saturn um die Ecke. Im Quadrat zur Venus steht er für den Kleinkram des Alltags. Die rumliegenden Socken, die offene Zahnpastatube… ihr ahnt, was ich meine. Mit Uranus war gerade noch so viel Schwung drin und schon steht der graue Alltag vor der Tür, das Selbstwertgefühl ist so lala, man fühlt sich ernüchtert.

Was man dagegen machen kann? Nun, nüchtern werden kann auch hilfreich sein. Es nimmt den Dingen den Glanz, aber man sieht die ungeschminkte Wahrheit. Habe ich mich in etwas verrannt? Bin ich zu pingelig? Wo zeigt sich der grantige Saturn in mir und in meinem Liebesleben?

Solche Aspekte sind nicht glamourös, aber lehrreich. Ich nenne das die »innere Inventur«. Das Quadrat schafft die nötige Spannung, damit man diese Dinge auch wirklich angeht. Manchmal brauchen wir einen kleinen Schubs und genau den bekommen wir heute.

3. Mai

Nach all der Arbeit haben wir uns eine Pause mehr als verdient und die bekommen wir mit Venus im Sextil zum verträumten Neptun. Jetzt wäre es sogar nachteilig allzu viel zu wollen. Es gibt im Leben für alles eine Zeit und nun stehen die Zeichen auf träumen und genießen. Die ideale Kombination für Romantiker (und alle, die es werden wollen…).

Auch spirituell ist das eine starke Kombination, nun kann man tiefer sehen, die Schleier lüften. Es sind verzauberte Tage, wer kreativ arbeitet wird jetzt leicht an neue Ideen und Impulse kommen.

Wichtig ist es jetzt fließen zu lassen. Erreichen durch nicht-erreichen-müssen, so lässt sich das am besten umschreiben. Ein sanfter Tanz, bei dem man bekommt, was man möchte, indem man nicht danach greift.

4. Mai

Venus wechselt in den sinnlichen Stier. Hier fühlt sie sich heimisch, sie ist Regentin des Stiers und der Waage. Die Königin betritt ihr Reich und die Welt erblüht. Da der Stier ein handfestes Erdzeichen ist, kommt diese Entwicklung auch im echten Leben an. Hier geht es nicht nur um Gedanken und Gefühle, hier wird gelebt.

6. Mai

Heute treffen Pluto und Venus wieder aufeinander, diesmal im Trigon. Etwas vereinfacht gesagt ist das Sextil das kleine Gute und das Trigon das große Ding. Was daran liegt, dass sich bei dieser Konstellation beide Planeten im selben Element befinden. In diesem Fall spielen Stier und Steinbock hinein, also das Element Erde.

Wir hatten am 18.3. bereits eine ähnliche Verbindung im Sextil, damals befand sich Venus aber noch in den Fischen. Jetzt, mit beiden Planeten in einem Erdzeichen, sind sie noch stärker in Harmonie. Man könnte sagen im März trug Venus ein meergrünes Kleid und Pluto kam in Erdfarben zum Date. Heute tragen sie beide Erdfarben und die Venus als Herrscherin des Stiers fühlt sich sehr wohl darin (sie ist nicht nur die »Tussi«, sie ist auch die Kraft, die alles Leben entstehen lässt, die Fruchtbarkeit der Erde, wie auf der Tarotkarte »Herrscherin« abgebildet).

Nach diesem kleinen Ausflug in die grundlegenden Energien: Was mache ich jetzt damit? Pluto bringt die Tiefgründigkeit mit, Venus die Liebe und bei beiden stehen die Zeichen auf Erdung, Realitätsnähe und handfeste Ergebnisse.

Das ist eine wunderbare Konstellation für emotionale Heilung, die greifbare Früchte trägt. Klärende Gespräche, wohldurchdachte Gesten, liebevoll-ernst gemeinte Worte und Taten, all das wird jetzt beflügelt. Es bringt vor allem auch was. Man redet sich nicht den Mund fusselig, sondern kann den anderen (und sich selbst) wirklich im Herzen berühren, damit sich ganz konkret etwas ändert.

8. Mai

Oha, Jupiter betritt die Bühne, aber er kommt im spannungsreichen Quadrat. Jupiter bedeutet Wachstum und Expansion – aber in welche Richtung geht es?

Zu viel Wachstum, das kann sich in der Liebe auch in Affären oder zumindest dem Gedanken daran niederschlagen. Geht da nicht noch mehr? Sollte nicht alles besser, glanzvoller, schöner sein? Man will die Welt aus den Angeln heben, erzeugt Druck und hat das Gefühl, dass einem alles zu eng wird.

Jetzt ist wirklich Behutsamkeit angesagt. Oder wie meine Oma gesagt hätte: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Beruhige dich, bringe dich auf den Boden der Tatsachen zurück.

Das kann heutzutage wirklich eine Aufgabe sein, überall sieht man in den sozialen Medien eine Inszenierung von Partnerschaft, die mit dem echten Leben nichts zu tun hat, Stichwort #couplegoals. Das echte Leben kann daneben nur mager und irgendwie unfertig aussehen. Umarmen wir es! So, wie es ist. Der weise Spruch „Gut ist gut genug.“ ist ideal für diese Phase.

20. Mai

Der Wonnemonat Mai lässt es auch am Himmel hoch hergehen. Heute treffen sich Venus und Saturn im Trigon. Das erinnert an die Verbindung im Sextil vom 30.3., geht aber noch tiefer (ganz ähnlich wie bereits bei Pluto).

Beide stehen in einem Erdzeichen und somit geht es um realistische, langfristige Pläne für die Zukunft. Was wollen wir erreichen, wo wollen wir hin? Gibt es größere Ziele? Jetzt können sie geplant und besprochen werden.

Auch für Singles ist das eine gute Zeit, um sich klar zu werden, was man wirklich will. Das hört sich banal an, aber als Beraterin sehe ich immer wieder, dass zu viel Offenheit dazu führen kann genau die falschen Partner auszusuchen. Man macht faule Kompromisse oder geht Beziehungen ein, in denen beide Partner zu unterschiedlich sind.

Realismus ist das Thema: Wer bin ich wirklich und was ist für mich passend?

27. Mai

Heute ist genau das Gegenteil von Klarheit angesagt. Im Quadrat zum Neptun neigt Venus zu Illusionen, Luftschlössern und unrealistischen Einschätzungen. Alle, die sich in On/Off-Beziehungen befinden, legen an diesem Tag das Handy am besten komplett aus der Hand.

Wie alle Aspekte kann man auch diesen als Aufgabe betrachten. Dann lauten die Fragen: Wo schaue ich nicht genau hin? Wo lasse ich mich in einem negativen Sinn treiben? Habe ich Sucht-Tendenzen in der Liebe? Nicht nur Alkohol oder Shopping können abhängig machen. Manche Menschen sind süchtig nach Beziehungsdramen und können mit einer guten, »nüchternen« Verbindung nichts mehr anfangen.

Solche Tendenzen werden heute besonders berührt, was aber auch den Impuls zur Heilung setzen kann. Manchmal muss man erst tief genug sinken, damit man wirklich etwas ändern will. Dabei hilft auch…

28. Mai

… der Wechsel der Venus in die Zwillinge. Jetzt wird die Kommunikation gestärkt, es kommt mehr Leichtigkeit ins Thema Liebe und festgefahrene Situationen lassen sich besser in Bewegung bringen.

13. Juni

Venus geht ins freundliche Sextil zum Revoluzzer Uranus. Eine gute Zeit für Veränderungen und um bestehenden Beziehungen neue Impulse zu geben. Für Singles auf der Suche ist das ebenfalls eine gute Zeit, in der sich überraschende Veränderungen ergeben können – meist aus Richtungen, mit denen man gar nicht gerechnet hatte.

21. Juni

Mit dem Trigon zum Neptun lässt uns Venus jetzt – um die Sonnenwende herum – träumen. Das große Stichwort heißt kosmische Verbundenheit.

Es ist auch eine sehr gute Zeit für die spirituelle Entwicklung, für Botschaften „von oben“ und nicht zuletzt (Venus ist die Chefin der Kunst), um spirituelle Gefühle in kreativen Projekten aller Art auszudrücken.

Träumen wird oft unterschätzt, dabei ist es in vielen Kulturen der Welt zentral, wenn es um Veränderungen geht. Jetzt ist eine gute Zeit für wirkungsvolle Visualisierungen in allen Lebensbereichen, die Venus umfasst.

22. Juni

Heute tritt die Venus ins Zeichen Krebs ein. Der Krebs steht traditionell für mütterliche, häusliche, familiäre und im weitesten Sinne nährende Energien. Jetzt beginnt ein sehr guter Zeitraum für Self-Care und Heilung. Es ist eine gute Zeit, um dein direktes Umfeld so zu verändern, dass du dich wohl darin fühlst und zum Ausdruck bringen kannst (z.B. auch in Sachen Kleidung, Wohnungsgestaltung usw.).

Alte Wunden und verletzende Erfahrungen können jetzt sanft durch Schönes geheilt werden. Es ist eine gute Zeit, diese Dinge kreativ z.B. durch schreiben oder malen aufzuarbeiten…

24. Juni

… was auch gleich mit einem fulminanten Blick in den dunklen Spiegel beginnt. Venus tritt in die Opposition zum »Fürst der Finsternis«, Pluto. Das sorgt für Spannungen, man neigt zu Machtspielen, Besserwisserei, baut Druck auf, fühlt sich angespannt und möchte am liebsten weglaufen.

Was macht man am besten mit so einem Tag? Man kann sich wegducken und die Wolken vorüberziehen lassen. Das ist übrigens völlig in Ordnung. Man muss nicht ständig an sich arbeiten und an allem „wachsen“. Oft wird übersehen, dass man dafür erstmal die notwendigen Reserven haben muss, wenn man sich nicht mit innerer Arbeit selbst runterwirtschaften will.

Wenn die Reserven gegeben sind, ist es ein guter Tag, um sich liebevoll auf den Zahn zu fühlen: Wo spiele ich Machtspiele? Bin ich manchmal unausstehlich (speziell wenn ich meine, dass ich alles besser weiß)? Hänge ich mich zu viel in Sachen rein, die mich nichts angehen? Nehme ich anderen manchmal die Luft zum atmen? Bin ich erdrückend? Werfe ich anderen Emotionen vor die Füße, an denen Widerhaken befestigt sind?

Wenn wir ehrlich sind, kommt sowas vor. Es ist nicht schön, aber menschlich und wegschauen oder das Aufsetzen eines Heiligenscheins machen es nicht besser. Hinsehen, es liebevoll annehmen, dann langsam verwandeln – so kann ein guter Weg aussehen.

Das war die erste Jahreshälfte in Sachen Venus – eine spannende und abwechslungsreiche Zeit. Wer es sich bereits vormerken möchte: die zweite Hälfte des Jahres beleuchten wir ab dem 24. Juni.

Der nächste Artikel in der Astrokolumne erscheint am 27.4. und befasst sich mit Jupiter in diesem Jahr. Er ist das »große Glück« in der Astrologie, steht für Wohlstand und Wachstum, ist aber auch für Spiritualität und Werte zuständig.


Die Sterne und die Fruchtbarkeit

Vor einer Weile erreichte mich eine Leserinnenzuschrift:

Mich (und vielleicht auch andere) würde mal interessieren, was hältst du von den Mondphasen und die Auswirkung beziehungsweise Abstimmung bezüglich Familienplanung/Fruchtbarkeit?

Dazu ein Verweis auf die Forschungen eines Prager Arztes, der die Mondphase zum Zeitpunkt der Geburt einer Frau (um genau zu sein den Winkel des Mondes zur Sonne) mit ihrer fruchtbaren Phase in Zusammenhang bringt.

Leider erfährt man wenig zur erwähnten Studie des Arztes. Wie viele Frauen haben teilgenommen? Wie viele Treffer und noch interessanter: Wie viele Abweichungen gab es? Wenn man das nicht weiß, kann man wenig dazu sagen.

Das alles klingt auch sehr kompliziert? Nicht nur das, es klingt auch unwahrscheinlich. Jetzt mal ehrlich, nur wenige Frauen haben einen immer gleichen Zyklus. In Abstimmung mit dem Mond müsste der etwa 30 Tage lang sein. Ein Mondzyklus dauert nämlich 29,5 Tage (nicht 28 Tage, wie oft behauptet – diese häufig erwähnte Zahl hängt eher mit der Wochentaktung der Pille zusammen, als mit dem Mond).

Natürlich kann man sich bei sowas wunderbar in Haarspaltereien verlieren und deshalb möchte ich auf einen wesentlichen Punkt kommen, der bei dieser Betrachtungsweise übersehen wird: Es braucht zwei für ein Kind.

Betrachtet man nur die Frau, fällt die Hälfte unter den Tisch. Es hat eine lange Tradition den Frauen die Fruchtbarkeit „zuzuschieben“, die auch in der oben erwähnten Studie nachwirkt. Ganz ehrlich, mir ist ein Rätsel, wie man die Männer dabei ausblenden kann.

Außerdem sind ganz sicher nicht nur die Sterne im Spiel. Stress, das zunehmende Alter, bis man ein finanziell und emotional stabiles Nest geschaffen hat, Umweltfaktoren…

Wer z.B. schonmal nicht-biologische Kosmetikprodukte mit einer App wie „Codecheck“ getestet hat, wird verblüfft festgestellt haben, wie viele hormonell wirksame Stoffe in vielen Produkten enthalten sind, die Einfluss auf die fein abgestimmten Abläufe im Körper nehmen können. Seit vielen Jahren ist außerdem bekannt, dass die Fruchtbarkeit der Männer in westlichen Ländern messbar abnimmt. Es ist also wichtig das ganze Bild zu sehen.

Noch dazu fallen passende PartnerInnen nicht vom Himmel. Das mag sich banal anhören, aber als Kartenlegerin sehe ich immer wieder, dass dieser Punkt nicht zu unterschätzen ist.

Nachdem das eine Astro-Kolumne ist, werden wir die alten astrologischen Zuschreibungen unter die Lupe nehmen und jetzt werden manche sagen: Claire, das ist doch auch alles spekulativ. Das ist es und wie bereits angedeutet spielen viele Faktoren hinein, ganz sicher nicht nur die Sterne. Das Leben ist ein großes, sich immer wieder neu entfaltendes Spiel.

Aber auf ein Kind zu hoffen ist nicht nur ein biologischer Prozess, es ist auch ein emotionaler und spiritueller Weg. Es kann ein aufreibender Weg sein, in einem Maß, das sich Außenstehende manchmal nicht vorstellen können.

Es gibt Untersuchungen, die das Stresslevel eines starken unerfüllten Kinderwunsches mit dem einer Krebserkrankung gleichsetzen. Was zuerst überrascht, hängt doch zusammen: in beiden Fällen geht es auf denkbar tiefreichende Weise um das Leben. Da werden die innersten Bereiche in uns berührt.

Die folgenden astrologischen Winke sind also nicht als Rezepte zu lesen. Ich möchte mit ihnen das Gefühl der Verbundenheit stärken. Es gibt hilfreiche Kräfte, die uns unterstützen können. Wir sind in das große Ganze eingebunden und manchmal kann ein kleiner Schubs „von oben“ den Stein eben doch ins Rollen bringen – oder zumindest emotional aufbauen.

Mit dieser behutsamen Herangehensweise kann man folgende Dinge unter die Lupe nehmen:

Wie nun schon klar ist, schaut man dafür in die Horoskope von Frau und Mann. Dabei wird normalerweise mal die eine und dann wieder der andere eine gute astrologische Phase haben. Manchmal überschneiden sie sich auch, das ist natürlich ideal.

Wer nicht gleich zum Profi gehen möchte für die Berechnungen: es gibt im Web zahlreiche Seiten, auf denen man sein Geburtshoroskop berechnen kann. Am besten druckt man die Horoskope der beiden Partner aus und berechnet dann noch einmal ein Horoskop für den aktuellen Tag. So sieht man wo die Sterne gerade stehen.

Nun trägst du die aktuellen Stände in die Geburtshoroskope ein und gleichst es ab: Wer steht aktuell im 5. Haus? Befinden sich dort Planeten oder ist gerade niemand „zu Besuch“? Für zukünftige Zeitpunkte verwendet man entsprechend zukünftige Daten.

Das 5. Haus ist in der Astrologie das Haus der Kinder. Hier interessiert uns wer zu welcher Zeit vorbeikommt und welche Einflüsse es gibt.

In Sachen Fruchtbarkeit ganz besonders der Mond (der übrigens auch die Fruchtbarkeit der Männer beleuchtet), die Venus (als weiblicher Anteil) und Mars (als männlicher Anteil). Auch die Sonne als Symbol des Ich´s ist ein gern gesehener Gast.

Besucht einer dieser Planeten das 5. Haus, wird das aus astrologischer Sicht als günstige Zeit für den Kinderwunsch gedeutet.

Da Mars, Sonne und Venus langsamer wandern, ist man so auch nicht – wie bei der eingangs vorgestellten These – von einem einzeln Tag abhängig, an dem man möglicherweise im echten Zyklus weit von den fruchtbaren Tage entfernt ist.

Man kann das Leben nicht in starren Formeln berechnen. Gerade beim Wunsch nach einem Kind gilt der alte Satz: Es braucht immer auch ein kleines Wunder.

So viel zum astrologischen Teil. Natürlich kann man an vielen Stellschrauben drehen und es gibt zwei Bücher, die ich in diesem Zusammenhang immer wieder empfehle. Da wäre einmal der Klassiker der natürlichen Familienplanung: „Familienplanung“ von Toni Weschler.

Ein Buch, von dem man sich wünschen würde, dass es junge Mädchen schon im Bio-Unterricht kennenlernen. Es geht darin nicht nur ums Kinderkriegen (oder verhüten), sondern um Frauengesundheit als solche, ein ganzes Leben lang. Viele Fakten, Abläufe und Erkenntnisse, bei denen man spontan ausruft: Warum sagt einem das niemand!, warten in diesem Buch.

Das zweite Buch ist „Hoffnung bei unerfülltem Kinderwunsch: Die Fruchtbarkeit ganzheitlich fördern mit chinesischer Medizin/TCM“ von Annemarie Schweizer-Arau. Im Gegensatz zu anderen naturheilkundlichen Büchern wird darin die Schulmedizin auch nicht verteufelt, sondern sogar beschrieben, wie man beide Wege ggf. kombinieren kann. Ein ganzheitliches Buch in jedem Sinne des Wortes.

Der nächste Artikel erscheint am 18. März und beleuchtet das Thema Liebe 2021: Was macht die süße Venus? Gibt es Durststrecken, schwierige Aspekte und wann läuft es richtig gut? Wir nehmen es genau unter die Lupe!


Infos zu den Kursen und zum Kartenlegen

Jeder von uns wird durch die aktuelle Situation auf die ein oder andere Weise beeinflusst, das ist bei meiner Familie und mir nicht anders.

Wie bei den meisten Eltern steht und fällt auch bei uns alles mit der Kinderbetreuung, so dass Einschnitte bei der Arbeitszeit unvermeidlich sind, während der harte Lockdown andauert.

Im Moment ist vieles ungewiss, zumal hier in Sachsen, daher möchte ich euch mit diesem Eintrag informieren wie es aktuell weitergeht.

Meine Winterpause ist wie geplant vom 21.12. bis zum 3.1.

Die Fernkurse gehen danach wie gewohnt weiter.

Beim Kartenlegen erfahrt ihr direkt auf der Seite zu den Analysen, wann es weitergehen wird.

Mit neuen Videos auf YouTube ist zu rechnen, wenn sich die Lage generell ein bißchen entspannt hat (hier findest du meinen Kanal).

Wer noch astrologische Infos zu den Rauhnächten sucht, ist hier richtig in der Astrokolumne.

Die Kartenlegung zum Wochenstart auf Instagram geht weiter. Jeden Sonntag ziehe ich dort Karten für die neue Woche, auch als kleinen Ausgleich für all die Analysen, die ich im Moment nicht annehmen kann (hier findest du meinen Instagram Account).

Danke für euer Verständnis. Bleibt gesund und trotz allem besinnliche Feiertage!


Die Sterne der Rauhnächte

Für manche ist Samhain als Fest der Ahnen der Wendepunkt des Jahresrads, das spirituelle Neujahrsfest. Für viele liegt diese Zeit aber in den Rauhnächten. Manche betrachten die Wintersonnenwende als diesen Zeitpunkt, andere das traditionelle Silvesterfest.

Für mich persönlich ist Samhain so etwas wie die »erste Auflockerung« der Zeit. Die Schleier zwischen den Welten werden dünner. In der Adventszeit bleibt diese »durchlässige Zeit« bestehen und blüht zur Wintersonnenwende und in den Rauhnächten noch einmal richtig auf, bevor sich die Türen langsam wieder schließen und wir gewissermaßen in »Normalzeit« weiterleben.

Im astrologischen Ausblick schauen wir diesmal auf die exakten Aspekte von Planeten, die in dieser Zeit wirksam werden.

Zu Samhain hatten wir vor allem Mondaspekte, das war ein relativ kurzer Zeitraum. Die bleiben aufgrund des größeren Zeitraums diesmal außen vor, sonst würden wir den Wald vor Bäumen nicht mehr sehen.

Wir wollen das Wesentliche unter die Lupe nehmen und daher stehen diesmal die gewichtigen Aspekte im Vordergrund, von denen uns das alltägliche Mond-Gewimmel sonst leicht ablenken könnte (oh je, ich fürchte jetzt wird eine Entschuldigung an den guten Mond fällig…., am 30.12. wird er natürlich ausführlich als Vollmond mit all seinen Aspekten gewürdigt).

21. Dezember – Wintersonnenwende

Abends tritt Jupiter in Konjuktion zu Saturn. Die beiden ließen sich in der letzten Zeit schön am Himmel beobachten, wie sie immer ein Stückchen näher zueinander rücken.

Heute trifft sich der weise König mit dem alten Greis. Was die beiden miteinander aushecken?

Jupiter ist spirituell, er steht für Wachstum und das große Glück im Leben. Saturn ist mehr wie Mr. Scrooge in Charles Dickens Weihnachtsgeschichte. Er steht für Verzicht, Kargheit, aber auch für das Essenzielle. Hier treffen zwei grundsätzliche Gegensätze aufeinander: Wachstum versus Kahlschlag (Saturn wird traditionell mit einer Sense dargestellt).

Die beiden befinden sich im Steinbock und hier hat Saturn Heimvorteil, er gibt also den Ton an. Die Eröffnung der Rauhnächte beginnt mit der Frage: Was ist für mich spirituell essenziell? Wohin will ich wachsen – und was muss ich dafür loslassen? Ein guter Zeitpunkt, um spirituell zu reinigen und auszumisten. Was auf meinem Weg ist abgestanden, schal geworden? Was kann weg?

Heute ist – nicht nur auf den spirituellen Weg bezogen – ein guter Tag, um loszulassen, damit die wirklich wichtigen Dinge Raum haben, um zu gedeihen.

23. Dezember

Am Nachmittag treffen Mars und Pluto im spannungsreichen Quadrat aufeinander. Das ist so ähnlich wie Darth Vaders ewiger (innerer) Kampf mit dem Imperator, um ein Bild aus »Star Wars« zu verwenden (die alten Mythen begegnen uns in vielen Variationen).

Mars ist der feurige Krieger, Pluto wird in der Astrologie oft als höhere Oktave von Mars bezeichnet. Das Wort »Imperator« passt gut zu ihm.

Wenn wir es positiv ausdrücken wollen ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich mit Machtkonflikten zu beschäftigen. Sehr viel wahrscheinlicher ist aber, dass wir selbst irgendwie damit zu tun haben. Man kann zu Kurzschlussreaktionen neigen, diese Konstellation wird oft als »alles oder nichts«-Aspekt bezeichnet.

Man sieht nicht mehr links noch rechts, man hat Scheuklappen auf und was man will, das will man mit voller Kraft, ohne Rücksicht auf Verluste.

Was macht man mit so einem Tag? Grundsätzlich akzeptiert man es erst einmal und dann kann man a) bewusst etwas sanftes und entspannendes tun (Meditation, Fantasiereisen, Entspannungsübungen…) oder sich b) in den Strom dieser Energie stellen und ihr nachspüren. Was habe ich damit zu tun? Wo sind meine Schwachpunkte in dieser Hinsicht?

Mache das, was sich für dich besser anfühlt. In dieser schwierigen Zeit hast du jedes Recht den sanften Weg zu bevorzugen. Folge deinem Gefühl – dann ist die Macht mir dir.

25. Dezember

Nach diesem rüden Aspekt entsteht nun eine bestärkende Energie, die weit vorausdenkt. Merkur trifft am Morgen im Trigon auf Uranus (und die Sonne macht dasselbe am 28., was einen wunderbaren Energiebogen spannt).

Merkur ist Kommunikation, Wissen, Lernen, Denken. Uranus ist ungewöhnlich, exzentrisch, visionär. Veränderungen sind das Ziel. Heute kannst du Lösungen finden und Dinge neu denken. Diese Zeit ist ideal für Orakel, zum spinnen von Plänen, um groß zu denken.

Uschi Obermaier, die berühmte Hippie-Ikone, hat das dazu passende Lebensmotto: Aim high (ziele hoch). Ziele immer ein bißchen höher, als du eigentlich landen willst, das Leben stutzt dich ohnehin noch ein Stück zurück.

Dieser Tag ist ideal für langfristige Pläne und um mit Orakeln oder vor dem inneren Auge das große Bild zusammen zu setzen, neue Blickwinkel zu erkunden und Frische in die eigenen Gedanken und Vorstellungen zu bringen.

28. Dezember

Wie gerade angesprochen tritt heute die Sonne ins Trigon zum Uranus, am frühen Morgen. Die Sonne wird auch als das Ich in der Astrologie bezeichnet, heute geht es um inneres Wachstum, um persönliche Freiheit und gerne auch um ungewöhnliche Wege, die man beschreitet.

Ich sage manchmal scherzhaft: Normal kann jeder! Heute ist definitiv ein Tag für dieses Motto. Mach etwas ungewöhnliches, verrücktes, überraschendes. Egal ob groß oder klein, genieße den Tag und lass fünfe gerade sein.

30. Dezember

Am frühen Mittag tritt Venus ins Quadrat zu Neptun. Das ist semi-optimal, um es freundlich zu sagen. Venus ist Liebe, Kultur und Kunst, Feinsinn, Romantik und alles, was das Leben richtig lebenswert macht.

Eigentlich ist sie gut kompatibel mit der träumerischen Energie des Neptun. Immerhin ist Venus die »Meerschaumgeborene«, warum sollte sie sich mit dem Meeresgott nicht verstehen?

… doch es ist ein Quadrat. Und so, wie gute Freunde manchmal aneinander geraten, passiert dasselbe hin und wieder auch am Himmel. Wenn zwei eher sanft-verträumte Wesen in Reibereien verwickelt sind, gilt der Satz: „Es ist kompliziert…“.

Illusionen sind das große Thema, man macht sich etwas vor in Sachen Liebe, Romantik und eventuell auch bei den Finanzen.

Wo ist Saturn, wenn man ihn mal braucht? Seine Energie sollte heute ganz lebenspraktisch der Leitfaden sein: Hinterfragen, ruhig bleiben, nicht alles für bare Münze nehmen. … und bitte keine Liebeszauber, die Venus ist wirklich angeschlagen.

Wir haben heute ja auch noch Vollmond und da wird natürlich gerne gezaubert. Der Mond steht in den Zwillingen (siderisch berechnet) und damit für die Themen Kommunikation, Lernen, Aus- und Weiterbildung (auch privat, z.B. in Form von Kursen für die eigenen Interessen) und generell den schnellen, gewitzen Geist in uns, der das Leben nicht allzu schwer nimmt und immer eine Lösung findet.

Der Mond macht heute eine Reihe von Aspekten, die ihn einfärben. Zuerst ein Sextil zu Uranus, dann eine Opposition zu Merkur, ein Trigon zu Neptun und eine Opposition zu Pluto.

Damit dieser Artikel nicht ausufert eine die Kurzfassung der Energien: ungewöhnliche Ideen sind Trumpf, erlaube dir zu träumen, schau dem Schatten in die Augen – und lerne aus alledem.

Die Zwillinge sind die Freude am Lernen und sie sind – nunja – Zwillinge, sie sind zwei. Es fällt ihnen leicht Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Nutze diese Energie und du gehst mit inspirierenden neuen Ideen aus diesem Tag heraus, trotz Venus´ und Neptuns kleiner Eskapaden.

1. Januar

Heute wandert Merkur mittags ins Sextil zu Neptun. Das ist eine schöne Auflösung für die Energien des Vollmonds. Was zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch unklar war, findet jetzt ein gutes Ende. Heute ist der ideale Tag um Pläne für das Jahr zu schmieden. Diskutiere mit anderen darüber, tauscht euch aus.

Auch kreative Arbeit ist begünstigt, zeichne ein Mandala für das neue Jahr, klebe eine Collage, male ein Bild, arbeite mit Textilien… Was auch immer dich inspiriert, heute fließen Ideen und Impulse für das neue Jahr besonders leicht durch dich hindurch und lassen sich sichtbar machen.

Es ist auch ein großartiger Tag für Orakel (das ist der 1. Januar ohnehin, aber diesmal mit extra kosmischem Rückenwind). Auch schamanische Reisen und intuitive Arbeit in jeder Form sind heute sehr begünstigt. Ein wirklich spiritueller Start in das neue Jahr!

5. Januar

Zum Ende der Rauhnächte hin bringt sich Pluto noch einmal ins Spiel und das ist irgendwie passend als Abschluss dieser Zeit. Zumal er diesmal für seine Verhältnisse sehr versöhnlich agiert. Er trifft sich mit Merkur auf einen Plausch (Konjunktion).

Der »Fürst der Finsternis« und der flinke Götterbote bei einem Espresso? Wenn du dabei ein zwiegespaltenes Gefühl empfindest, liegst du goldrichtig. Das kann in beide Richtungen losgehen. Nutzen wir diesen Tag also weise.

Heute kann man besonders gut über schwierige Dinge reden. Pluto bringt viel Tiefgang rein (sogar er hat Schokoladenseiten). Merkur bringt die Bereitschaft und die Fähigkeit, diese Dinge auszudrücken ins Spiel.

Man muss nur aufpassen, dass es nicht kippt, denn dann schlägt Merkur-Pluto verbal um sich, das gilt es unbedingt zu vermeiden. Aber das kann man vermeiden, indem man sich diese Tendenz bewusst macht und die klare Intention setzt: Ich nutze diese Energie, um mit Tiefgang über Dinge zu reden.

… reden kann sich in diesem Fall natürlich auch auf »die da oben« beziehen, also Orakel, Meditationen und alle anderen Wege, um mit der spirituellen Ebene in Austausch zu gehen.

Etwas weniger esoterisch ausgedrückt: Heute ist ein guter Tag für tiefgehende Fragen, für alle Dinge, die dich im Kern beschäftigen.

Das waren die wichtigsten Konstellationen für diese Rauhnächte. Wie so oft im Leben ist es süßsauer, manches leuchtet hell, manches fordert uns auf die spannungsreichen Unterströmungen im Leben zu beleuchten.

Ich wünsche euch zauberhafte, magische Rauchnächte und von Herzen alles Gute für das kommende Jahr!

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei euch bedanken. Für eure Neugier, eure Fragen und euer Feedback. So viele Blickwinkel aufs Leben, so viele tolle Leute.

In diesem Jahr mußte ich oft um Geduld bitten. Sei es, dass ich an Schreibprojekten saß oder durch die aktuelle Situation mit meinem Mann mit der Kinderbetreuung ins schwimmen kam. Euer Verständnis und dieses warme Wir-Gefühl, das immer wieder zum Ausdruck kam, haben mich sehr bestärkt.

Ganz ehrlich, gerade in dieser schwierigen Zeit habe ich das Gefühl, dass wir menschlicher werden. Es ist bedeutend leichter auf Spannungen zu schauen, als auf all die Menschen, die, so gut es eben geht, das Beste aus der Situation machen.

Ich wünsche uns allen viel Kraft für das kommende Jahr. Wir werden sie brauchen und ich werde mit meiner Arbeit hier, auf YouTube und auf Instagram meinen Teil für den ein oder anderen Lichtblick beitragen.

Wenn wir in rauer See segeln müssen, dann wenigstens mit einer guten Tasse Tee und einer Kerze, die uns Licht spendet, in der Kajüte.

Der nächste Artikel erscheint am 14. Februar, einem Tag, der neben der Liebe auch mit der Fruchtbarkeit verbunden ist – und genau darum wird es gehen.

Mich haben gleich mehrere LeserInnen-Fragen zu astrologischen Gerüchten und Theorien in Sachen Wunschkind erreicht. Wie bereits gesagt, soll es hier nicht nur um allgemeine Dinge gehen, wir können auch gerne mal Teilgebiete anschauen.


Zum vormerken: Weihnachtspause

In diesem Jahr geht meine Weihnachtspause vom 21.12. bis zum 3.1. In dieser Zeit bin ich nicht erreichbar, ab dem 4.1. bin ich wieder wie gewohnt zurück. Ab dann sind auch wieder Anfragen zum Kartenlegen möglich.

Wer vor der Pause mit einem Kurs starten möchte, schreibt mir am besten bis zur Woche vom 7. bis 11.12., dann klappt das auf jeden Fall noch vor der Pause.

Kurzfristiger ist es auch möglich. Das ist kein fester Stichtag, sondern nur der Zeitrahmen, in dem es garantiert noch vor der Pause losgehen kann.



Beispiel-Legung mit dem „Ätherische Visionen Tarot“

Auf vielfachen Wunsch habe ich ein Praxis-Video mit dem „Ätherische Visionen Tarot“ gemacht.

Sind diese Karten nur optische Schönheiten oder bewähren sie sich auch bei den praktischen Fragen des Lebens?

Im Video analysieren wir die fiktive Frage einer Frau: Soll ich einen Herzens-Nebenjob neben meinem eigentlichen Brotberuf machen?

Viel Freude damit:


Karteninspirationen zum Wochenstart

Wie viele von euch wissen kann ich durch die aktuelle Situation nur begrenzt Analysen mit den Karten machen und bin bis auf weiteres ausgebucht.

Auch bei uns bricht, wie bei den meisten Eltern, mit jedem Husten die Kinderbetreuung weg und welche Herausforderungen dieser Herbst/Winter sonst noch mit sich bringen wird, werden wir sehen.

Man sagt inmitten der Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten und ich versuche in diesem Spirit an die Situation heranzugehen. Wenn ich schon nicht für Einzelne in dem Umfang Karten legen kann, wie ich gerne möchte, warum nicht etwas für alle machen?

Gesagt, getan und somit gibt es ab jetzt auf Instagram zum Wochenbeginn ein Video mit Karten-Inspirationen für die kommende Woche. Ihr findet es unter @hexeclaire auf Instagram bzw. unter diesem Link.