Die Vollmondkarten im Januar wieder

Der kleine Herzstein auf dem Weg lässt mich lächeln. Schön. In all dem Trubel finden die guten Geister trotzdem Zeit, einem ihre kleinen Zeichen zu senden.

Bei mir ist es mit der Zeit so eine Sache. Infekt-Saison, Familie – viel mehr muss man gar nicht mehr sagen im Moment. Bis zum 16. bin ich wie gewohnt erreichbar (danach Weihnachtspause bis 2.1.) und mir wurde klar: Extras sind im Moment nicht möglich.

Zuerst kommt immer meine eigentliche Arbeit, die Fernkurse und Beratungen. Wenn dann noch Zeit ist, kann ich darüber hinaus etwas machen, YouTube zum Beispiel. Realistisch gesehen gibt es im Moment keine Zeit darüber hinaus und ich mag keine halben Sachen machen.

Ich mag die Vollmondkarten viel zu gerne, als dass ich sie schnell hingehuscht machen würde. Auch digitale Dinge haben ihren Spirit und der will respektiert werden, sonst verabschiedet er sich mit der Zeit.

Es ärgert mich und gleichzeitig waren die letzten Jahre (wie bei den meisten) intensiv genug, um den bekannten Spruch zu verinnerlichen:

Ich wünsche mir Gelassenheit, um Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
  den Mut, Dinge zu verändern, die ich verändern kann,
  und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Ich ziehe nicht mehr wie ein Kreuzritter ins Feld gegen das ganz normale Leben, wie es sich eben entfaltet. Das war eine der befreiendsten Entscheidungen überhaupt. Wenn man nichts für etwas kann, kann man das Beste draus machen, aber man muss deshalb keine „Schuld“ auf seine Schultern laden.

Am besten fragt man sich das wirklich ganz direkt: Ist das gerade nicht einfach nur das Leben, so kreuz und quer, wie es sich nunmal entfaltet? Dann gibt´s auch keinen Grund für Bitterkeit, schon gar nicht sich selbst gegenüber.

Wir müssen wieder lernen, dass es ganz natürlich ist, dass es mal so kommt und dann wieder anders. Dass man dem Leben nicht ständig an den Haaren zerren muss, in diese oder jene Richtung.

Mit einem Lächeln das Beste draus machen, auch wenn es anders kam, als gedacht – wenn ich Leute bewundert habe, hatten sie immer die Eigenschaft, sowas zu können. So langsam habe ich den Bogen auch raus.

Lange Vorrede, kurzer Sinn: Die Vollmondkarten starten dann wieder im neuen Jahr, am 7. Januar, wenn alles stimmig ist.


Weihnachtspause und die Kurse

Erfahrungsgemäß ist man besser zu früh, als zu spät dran, wenn es darum geht die Weihnachtspause anzukündigen.

Also dann: In diesem Jahr bin ich vom 17. Dezember bis zum 2. Januar nicht erreichbar.

Für neue Lektionen bei den Kursen und sonstiges also bitte rechtzeitig anfragen (ideal wäre bis zum 12. Dezember, damit auch wirklich noch alles klappt).

Ich schaue auch schon auf´s nächste Jahr. Bei den aktuellen Entwicklungen werde ich die Preise bei den Kursen leicht anheben müssen, vermutlich ab März. Ich informiere dazu rechtzeitig, wenn die Details stehen. Wer bereits mit einem Kurs angefangen hat, bezahlt auch weiterhin die alten Preise und wer sich bis dahin anmeldet ebenfalls.

Das wollte ich rechtzeitig ansprechen, damit es dann nicht aus der Kalten kommt. Ich denke es ist auch nicht nur wegen der aktuellen Situation gerechtfertigt. Heutzutage kann ich viel mehr Erfahrung weitergeben, als vor fünf, zehn oder fünfzehn Jahren, als die Kurse in ihrer jetzigen Form begannen. Ich habe die Preise nie angehoben in der ganzen Zeit.

Seit fast 20 Jahren arbeite ich als Profi (ich reibe mir selbst manchmal die Augen 😉 …die Zeit fliegt wirklich) und gelebte Erfahrung ist etwas, das man sich nicht mal schnell irgendwo anlesen kann. Heute sehe ich mit ganz anderen Augen, wo es vielleicht in der Praxis hakt und was hilfreich sein könnte.

Von daher denke ich, dass es in Ordnung ist und wie gesagt: Vor März ändert sich erstmal gar nichts und wer bis dahin einsteigt, hat auf jeden Fall die alten Preise.


Modernes Heidentum und eine alte Schamanin

Heute mal ein paar Tipps, in letzter Zeit habe ich interessante Sachen entdeckt.

Da wäre zuerst einmal eine Doku in der ARD über modernes Heidentum, die erfrischend offen an das Thema herangeht. Das Video ist noch bis zum 1. Februar online.

Es gibt auch Neues von der Schamanin von Bad Dürrenberg. Sie ist hier lokal sehr bekannt und hat vor rund 9.000 Jahren gelebt. Ihr Grab wurde noch 600 Jahre nach ihrem Tod als eine Art Pilgerstätte besucht, es ist das älteste sicher nachweisbare SchamanInnengrab der Welt.

Anscheinend hat sie damals schon die Solequellen in der Gegend benutzt (bis heute gibt es in Bad Dürrenberg ein Gradierwerk, die Luft dort ist herrlich). Ich freue mich immer, wenn es neue wissenschaftliche Gedanken zu ihr gibt.

Noch mehr Infos zu ihr findet ihr auch direkt auf der Homepage des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle.

Und wenn wir gerade bei den alten Sachen sind: Vor einer Weile habe ich den Shop Topgeo entdeckt, der auch jede Menge Repliken aus alter Zeit anbietet (Hohle Fels, Gönnersdorf, Dolni Vestonice, Sibirien und vieles mehr).

So viele schöne Repliken hat man selten an einer Stelle, meist muss man die Nadel im Heuhaufen suchen. Also wenn es jemanden interessiert, schaut mal rein (… nein, ich bekomme keine Prozente, es gibt noch Leute, die sich für Dinge interessieren und gerne Infos weitergeben – einfach so 😉 ).


Blender-Spirts Teil 2

Kannst du ein bißchen mehr über die Blender Spirits schreiben? Das mache ich gerne. Im Grunde ist die Sache einfach erklärt: In einigen Kulturen gibt es bis heute etablierte Wesenheiten, wie Göttinnen und Götter, Naturgeister, Ahnengeister und viele mehr.

Jeder kennt sie, jeder kennt die Regeln im Umgang mit ihnen und falls es mal Konflikte gibt, kann man zu spirituellen Praktikerinnen und Praktikern gehen, die vermitteln.

Bei uns geht es gerade erst wieder los, nach einer langen Pause. Spirituelle Wesenheiten, die Etikette im Umgang mit ihnen – all das erwähnen auch unsere Sagen noch. Aber es erinnern sich nur wenige daran, vom Praktizieren ganz zu schweigen. Am ehesten ist vielleicht noch Frau Holle bekannt, wobei sie in lokalen Sagen deutlich mehr Facetten hat, als im Märchen der Gebrüder Grimm.

Wir fangen also erst wieder an, uns mit diesen Dingen zu beschäftigen. Es gibt große Lücken. Wenn wir realistisch sind, sind wir so etwas wie zukünftige Anfänger-Ahnen. Erst in einigen Generationen werden die Wege diese Tiefe in der Kraft entwickeln, die anderswo auf der Welt selbstverständlich ist. Vielleicht. Vielleicht auch nicht, wenn wir uns in Oberflächlichkeiten verlieren und die Blender gewinnen.

Wir haben keine Rituale oder Techniken, die seit Jahrtausenden in unverfälschten und ungebrochenen Linien weitergegeben wurden. Und das ist der Punkt, an dem Blender-Spirits ansetzen. Diese Sorte von Geistwesen bzw. Energien (man sieht sie nicht nur im spirituellen Gebiet) hat einen scharfen Blick für Lücken und springt hinein.

Sie machen den Leuten vor, dass sie etwas wären, aber da ist nur heiße Luft. Sie sonnen sich in der Bewunderung, konsumieren die Energie der Verehrer – aber sie machen nichts. Da kommt nichts bei rum, viel Glamour, viel Getue, keine Ergebnisse. Menschen, die unter dem Einfluss dieser Spirits stehen, verkörpern nach einer gewissen Zeit oft selbst diese Eigenschaften, es färbt ab „wes Geistes Kind man ist“.

Wie man sie erkennt? Es ist die Substanz, die fehlt. Da „kommt nichts bei rum“. Es gibt keinen Halt, keine tragende, verlässliche Beziehung. Man tritt auf der Stelle. Menschen, die sprunghaft von einem spirituellen Weg zum nächsten wechseln, sind oft Blender-Spirits aufgesessen. Wenn sich der Weg mal ganz groß und leuchtend anfühlt und dann wieder seltsam leer erscheint, lohnt es sich zu schauen, ob da nicht Blender-Spirits am Werk sind.

Manchmal sieht man sie auch dann, wenn der Weg „im Kopf steckenbleibt“. Man macht einen Workshop nach dem nächsten, aber man praktiziert nichts im Alltag. Da sind so viele Informationen, aber keine gelebte Praxis. Echte Spirits wollen eine tragfähige Beziehung, da entsteht ein nährender und vertrauensvoller Weg. Das heißt nicht, dass man nie herausgefordert wird, aber es gibt unter allem einen Boden, der wirklich trägt.

Es ist nicht ganz leicht, sie zu beschreiben, eben weil sie so schlüpfrig und trügerisch sind. Trotzdem denke ich, dass die meisten instinktiv so ein Gefühl dafür haben.

Jeder kommt mal bei solchen Kräften vorbei und dann heißt es wach sein, sich nicht einlullen lassen und den ehrlichen Kontakt zu Wesenheiten zu suchen, die nicht nur wirbelnd alles mögliche behaupten, sondern beweisen, dass da Substanz ist. Nick Wood sagte im Podcast, den ich im letzten Beitrag erwähnt habe, dass man solche Spirits am besten an den Früchten ihres Tuns erkennt und das fasst es ziemlich gut zusammen.


Blender-Spirits

Ich groove mich ein, bitte noch etwas Geduld bei den Mails, allzu lange wird es nicht mehr dauern, bis ich wieder obenauf bin.

Derweil staune ich. Mittlerweile bekommt man als Hexe Hochglanzprospekte von Marketingfirmen zugesendet, die einem riesige Umsätze versprechen. Mindestens sechsstellig – im Monat.

Wenn ich die Aussagen zusammenfasse, komme ich auf: irgendwas mit sozialen Medien, nur noch für reiche Menschen arbeiten, selber reich werden.

Diese allgegenwärtige Gier… Ich meine, jeder muss von etwas leben und gute Arbeit soll gut bezahlt werden. Alles kein Ding. Aber so? Haben wir nicht alle schon Leute gesehen, die plötzlich nur noch im Luxussegment unterwegs sein wollten und dabei von allen guten Geistern verlassen wurden – ziemlich wörtlich. Und kurz darauf war’s nur noch ein Scherbenhaufen.

Wenn man das Spirituelle ernst nimmt (und das sollte man, wenn man es beruflich macht), kommen die Spirits immer zuerst. Ohne sie kann man „es“ nicht, ohne sie hat die Arbeit keinen Segen.

Viele Leute sind mit Blender-Spirits unterwegs und merken es selbst nicht richtig. Das fühlt sich alles so toll und so leicht an. Nicht alle Spirits sind freundlich, manche spielen nur ihre Spielchen und lassen die Leute dann ziemlich hart fallen.

Nick Wood hat in seinem Podcast (Englisch) erst letztens darüber geredet, dass ihn seine befreundeten mongolischen Schamanen immer wieder darauf hinweisen, dass er im Westen über diese Spirits reden soll. Von denen – aus Sicht dieser Schamanen – sogar viele schamanische Lehrerinnen und Lehrer im Westen befallen sind.

Nachdem mir auch noch dieses Prospekt ins Haus geflattert war, habe ich es als Wink der Geister verstanden, das Thema anzusprechen. Schaut immer genau hin, von welchen Geistern jemand „geritten“ wird.

Das hab ich der Neugier halber auch gemacht und mal gecheckt, welche Qualifikationen die angeblichen Reichmacher denn so mitbringen. Wie zu erwarten habe ich nichts gefunden. Ein vielversprechendes Prospekt ist schnell gemacht. Die Gier wird den Rest dazugeben? Nein, denn im spirituellen Bereich sind zum Glück längst nicht alle mit Blender-Spirits unterwegs.


Danke

Vielen Dank für die lieben Genesungswünsche! Die Eltern unter euch kennen es: Wer Kinder hat, bekommt die Keime der Saison direkt nach Hause geliefert.

Ein paar Tage mit Fieber im Bett waren heilsam, in jeder Hinsicht. Die letzte Zeit habe ich viel gemacht, tatkräftig geholfen, es ging über die Grenzen, war nicht anders möglich. Ich staune da manchmal über sie Self-Care-Welt der Werbefiguren. Nur Self, keine anderen da? Manchmal muss man eben anpacken – für andere. Die packen dann aber auch für dich an.

Ich mag Gegenseitig-Care lieber. 😉 Mit dem Appetit eines Spätzchens aß ich die Köstlichkeiten, die mein Mann auftischte. Wenn man krank ist, sind Mahlzeiten die Highlights des Tages, selbst wenn man kaum was runterbekommt.

Mein schwarzer Humor merkte an, dass ich mich niemals scheiden lassen kann. Niemand sonst weiß so gut, was ich gerne esse und kann es mir genau so auf den Teller zaubern.

Ich lasse mich also noch ein bißchen betüddeln, während es bergauf geht. Ich beginne behutsam mit der Arbeit, zur Wochenmitte sollte es dann wieder wie gewohnt laufen.


Pflegt die Grillen

Was mir hilft, um runterzukommen und zu entspannen?

Das kann ganz unterschiedlich sein, meist sind es kreative Dinge, malen, zeichnen, Handarbeiten. In letzter Zeit sind es oft „die Dinge, die einfach passieren“. So nenne ich es, man könnte auch sagen das Leben, das sich immer neu entfaltet.

Ein kleiner Schwarm Krähen zieht vorbei, die Sonne geht auf, die Bäume schütteln die letzten Blätter ab. Abends schaut der Mond zum Fenster rein. Der alte Spruch „Das Leben geht weiter.“ taucht auf. So ernüchternd, so bestärkend.

Zugvögel ziehen über den Himmel. Das Leben geht weiter. Egal was Menschen für Kapriolen schlagen, es gibt so viele andere Ebenen, die mindestens genauso wichtig sind.

In diese Ebenen klinke ich mich ganz bewusst ein. Alles sehen, was sich entfaltet, nicht nur die menschlichen Geschichten.

Das hat nichts damit zu tun, zur Traumtänzerin zu werden. Oder vielleicht doch? Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr mag ich das Wort. Die meisten Traumtänzer:innen, die ich kenne, kommen besser durch Krisen, als die sogenannten „Normalen“. Ihre Blickwinkel sind beweglicher, sie finden Wege, an die andere nicht denken.

Wer das innere Feuer füttert, den wärmt es im Gegenzug. Wer das ganze Leben sieht – vom Regenwurm bis zu den Wolken – hat mehr davon. Das geht auch, wenn man mit beiden Beinen auf dem Boden steht.

Ich habe nie verstanden, warum das als Gegensatzpaar gesehen wird. Als Kind war die Fabel von der Grille und der Ameise eine bodenlose Ungerechtigkeit für mich. Sie „fiedelte und sang, den ganzen Sommer lang“, sorgt also dafür, dass die Herzen der anderen bei der Arbeit leicht bleiben und wird dafür bestraft, indem sie hungern muss, weil sie nicht vorgesorgt hat.

Hat sie etwa nichts getan? Waren die Ameisen nicht gut unterhalten bei ihrer Arbeit? Ging sie ihnen dadurch nicht um einiges leichter von der Hand? Was soll das für ein Leben sein, in dem man nur arbeiten darf, wie in einem Straflager? Diese freudlosen, hartherzigen Ameisen waren für mich keine Vorbilder, im Gegenteil.

In kindlichen Wut zürnte ich ihrem Egoismus. Den Spaß nehmen sie mit, aber teilen wollen sie nicht. Hoffentlich überlebt die arme Grille den Winter, dachte ich bekümmert, und im nächsten Sommer sucht sie sich eine Gegend, in der aufrichtigere Tiere leben.

Ich vermute das ist nicht der erzieherische Effekt, den sich die Erfinder der Fabel ausgemalt haben und doch hat es sich damals tief eingeprägt als Respekt vor allen „Grillen“, auch den eigenen.

Wenn´s ans Eingemachte geht, bringt einen selten allein die „Arbeit“ durch, es sind die schönen Dinge, die das Herz erheben und glücklich machen, Musik ist eines davon.


Newsletter, Blog und Kunst

Kurz noch ein bißchen Organisatorisches. Der Newsletter um Samhain herum ist diesmal ausgefallen. Manche hatten sich gemeldet und nachgefragt, weil er nicht angekommen ist. Danke für euer Interesse. Im Moment ist einfach zu viel los, aber das kommt auch wieder.

Man kann sich hier anmelden, er kostet nichts und kann jederzeit abbestellt werden, wenn man keine Lust mehr hat. Ich hatte die Anmeldung früher auf der Startseite, aber das war optisch so dominant. Mittlerweile gibt es kaum noch Webseiten, bei denen einen nicht gleich ein Pop-Up anspringt, dass man den Newsletter abonnieren soll. Das ist etwas aufdringlich, finde ich.

Und wenn wir gerade dabei sind: Ich bin auch am schauen, wie ich das Blog abonnierbar machen kann. Ich bin technisch keine Überfliegerin, deshalb dauert es ein wenig (Tipps immer gern ;)). Ich war mir auch nicht sicher, ob ich es überhaupt abonnierbar machen sollte.

Ein Teil von mir denkt: Kommt vorbei , wenn ihr wirklich Zeit habt. Ich will euch nicht reinflattern, wenn gerade andere Dinge wichtig sind. Diese ständigen Benachrichtigungen überall lassen die Leute nie zur Ruhe kommen. Ich persönlich stelle alles ab und schaue in die Sachen rein, wenn ich reinschauen will. Technik ist ein Helfer, aber ich bin der Boss.

Ja und dann kommen die Farben wieder. Eine Idee der guten Geister. Normalerweise mache ich Handarbeiten, wenn die Weltlage eng und bedrückend wird. Diesmal fiel mir das wunderbare „Gardens of the Soul“ von Faith Nolton wieder in die Hände (unter ihrem früheren Namen Jan Morgan Wood hat sie auch „Easy-To-Use Shamanism“ rausgebracht).

Sie ist eine wunderbare Autorin und Lehrerin, die meinem Weg wichtige Impulse gegeben hat und mir den Weg zu einem Helfer geebnet hat, den ich sonst nie gefunden hätte.

Nun also wieder malen. Stelle es dar, gibt den Dingen Raum, locke sie, rufe sie, hole sie ins Leben über Bilder. Denn genau das sind Bilder: Portale für Energien. Das hört sich etwas esoterisch an, aber ein schauriger Goya wird andere Gefühle hervorrufen als Niki de Saint Phalle. Wir alle kennen den Effekt, dass sie etwas in uns anstoßen.

Wenn wir gerade dabei sind, zum Schluss noch ein Tipp. Eine Kursteilnehmerin hat meine große Liebe zum Jugendstil bemerkt und mich auf die (auch virtuelle) Ausstellung des Badischen Landesmuseums zu den Künstlerinnen dieser Epoche aufmerksam gemacht. Absolut zauberhaft!

In der Moritzburg in Halle/Saale läuft gerade die Ausstellung „BATTLE:RELOADED“ der Künstlerin Margret Eicher, die ich auch sehr spannend finde. In Anlehnung an den Teppich von Bayeux zeigt sie heutige Schlachten.

Der mdr hat hier näher beleuchtet, was ihre scharfsinnigen Beobachtungen dahinter sind, sehr lesenswert.


Planänderung

Dass es oft anders kommt, als gedacht, muss man 2022 wohl niemandem mehr erzählen. So auch bei mir gerade, ich muss die geplante YouTube Serie über den Umgang mit schwierigen Zeiten erst einmal auf Eis legen.

Ich stand in den Startlöchern, aber – das Leben hat manchmal einen eigenwilligen Sinn für Humor – jetzt werde ich erst einmal in der Familie jemandem in einer schwierigen Zeit weiterhelfen.

In der spirituellen Szene (und nicht nur dort) versuchen manche stets den Strahlemann und die Strahlefrau zu spielen, als hätten sie gar kein echtes Leben. Das ist nicht mein Ding.

Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, aber manchmal grätscht einem das Leben mitten hinein. Die Themen sind natürlich notiert und wenn es ruhiger wird, greife ich sie wieder auf.

Weil dann oft Fragen kommen: Die Kurse gehen weiter und das Kartenlegen auch (ab 2.1. nehme ich wieder neue Anfragen an, bis zur Weihnachtspause ist alles ausgebucht), auch die Vollmondkarten gibt es wie gewohnt.

Es ist nur so, dass ich gerade keine Extras obendrauf packen kann und wenn ich etwas mache, will ich es nicht Hopplahopp, sondern richtig machen.


Der Kalender für 2023 im Detail

Wie im Video erwähnt, wollte ich den neuen Hexenkalender schon seit längerem in Ruhe vorstellen, aber dieses Jahr gehts ganz schön rund.

Jetzt hatte ich endlich Zeit dafür und damit ihr nicht lange bei YouTube suchen müsst, auch an dieser Stelle das Video dazu. Ihr bekommt ihn bei amazon und natürlich auch im ganz normalen Buchhandel.