Erholen – für jedes Naturell

Der Urlaub kommt, ab nächstem Donnerstag bin ich weg bis zur Sommersonnenwende (also ab dem 22. Juni wieder erreichbar). Wer noch einen Kurs buchen oder neue Lektionen nehmen will: Letzter Aufruf! 😉

Was ich im Urlaub mache? Entspannen. Frei nach dem Motto: Es bringt einen nichts so sehr voran wie eine Pause.

Ich bin introvertiert und nein, das bedeutet nicht, dass man schüchtern, mürrisch oder ungesellig wäre. Das ist nur ein Klischee, die Wahrheit ist viel simpler: Introvertierte tanken in der Ruhe auf, Extrovertierte erholen sich am besten, wenn etwas los ist.

Viele Introvertierte brauchen eine Weile, bis sie das innerlich umarmen können. Unsere Kultur setzt auf´s Extrovertierte: Action, Spaß, „aktiver Urlaub“. Man könnte auf die Idee kommen, dass etwas nicht mit einem stimmt, wenn man die Aussicht auf eine Rafting-Tour zwar spannend, aber wenig erholsam findet.

Mir waren die Asiaten mit ihrer traditionellen Wertschätzung des inneren Weges eine große Inspiration. Es gibt eben Yin und Yang und das Leben wäre sterbenslangweilig, wenn wir alle gleich wären.

Ich bin mehr so vom Typ: Gib mir einen See, einen Wald, einen Strand, das reicht mir völlig. Ich kann mich an einen See setzen, zwei Stunden auf´s Wasser schauen und da fehlt nichts. Im Gegenteil, in solchen Auszeiten fällt innerlich alles an seinen Platz und ich kann förmlich zuschauen, wie das Energielevel steigt.

Es ist eine gute Idee vor den Ferien (vielleicht auch generell) zu schauen, wie die Leute um einen herum ticken, die Familie, die Freunde. Wer ist introvertiert, wer eher extrovertiert? So kann man dafür sorgen, dass alle auf ihre Kosten kommen. Denn man ist, wie man ist, das grundsätzliche Naturell lässt sich nicht umpolen und wozu sollte das auch gut sein? Die Natur hat sich bei allem etwas gedacht. Wenn es nur eine Sorte Menschen geben sollte, dann wäre es so.